Brüder aus Eutin werden Vizemeister

Sportliche Erfolge feierten Mika (v.  li.) und Kjell Jokschat vom Polizeisport-Verein Eutin.
Sportliche Erfolge feierten Mika (v. li.) und Kjell Jokschat vom Polizeisport-Verein Eutin.

Mika und Kjell Jokschat sicherten sich bei den norddeutschen Meisterschaften Silber / Titelkandidat Nick Schmahl muss Teilnahme wegen Schmerzen absagen

shz.de von
16. Juli 2018, 12:24 Uhr

Diesmal gab es zwar keinen Titel bei
den norddeutschen Meisterschaften der U20- und U16-Jugendlichen, aber damit war auch nicht zu rechnen.
Mit U18-Weitsprung-Europameister Nick Schmahl vom TSV Heiligenhafen hatte der aussichtsreichste Titelkandidat wegen Schmerzen im Fuß seine Teilnahme kurzfristig abgesagt. So marschierten die Brüder Mika in der U20 und Kjell Jokschat vom Polizei-Sportverein Eutin in der U16 im Gleichschritt jeweils zur Vizemeisterschaft im Kugelstoßen.

14,59 Meter standen am Ende für Mika Jokschat als neue persönliche Bestleistung mit der sechs Kilogramm schweren Kugel in der Ergebnisliste. Dabei hatte der Eutiner gleich vier Mal die 14-Meter-Marke übertroffen. Bronze gab es für ihn noch im Speerwerfen. Das Gerät mit einem Gewicht von 800 Gramm flog auf 51,68 Meter, während Klubkamerad Lasse Stender als Vierter 44,15 Meter warf. Im Hochsprung konnte Stender seine letzte Chance, die Qualifikation für die deutschen Jugendmeisterschaften von 1,99 Meter zu schaffen, nicht nutzen. Nach überquerten 1,93 Meter war für ihn als Fünfter Endstation.

Ebenfalls als Fünfter zog sich U18-Athlet Daniel Garschke vom PSV über 1500 Meter in 4:12,17 Minuten achtbar aus der Affäre und verfehlte über 800 Meter als Neunter in 2:01,93 Minuten nur knapp einen Platz bei der Siegerehrung. Nur zwei Zehntelsekunden zu Bronze fehlten Wiebke Frank über 800 Meter. Mit Bestzeit von 2:18,40 Minuten rannte sie auf den vierten Rang.

Drei U16 Jugendliche waren in der Hauptstadt auf der ungewohnt blauen Bahn am Start. Kjell Jokschat stieß die Kugel auf 13,72 Meter und freute sich über Silber. Auch mit dem Diskus war er im Finale, warf gleich im ersten Versuch seine Tagesbestweite von 38,75 Meter, die ihm den achten Platz einbrachte. Bei sommerlichen Temperaturen war es für die Langstreckler kein Zuckerschlecken über 3000 Meter. Dennoch kam Zoe Hurka vom PSV in 11:14,34 Minuten als Sechste dicht an ihre Bestzeit heran. Nicht so gut lief es für Hannes Behrens vom TSV Neustadt. Der 1,76-Meter-Springer war in der Woche vor den Meisterschaften krank und ging geschwächt in den Wettkampf, wo er diesmal nur 1,64 Meter übersprang und damit auf den elften Platz kam.

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