Malenter DLRG beim Wakenitz-Man : Britta Kügler, Matthias Köstler, Ulrike Sachse und Melina Kitzel pflügen durch den Fluss

Schlugen sich gut bei ihrem Debüt: (von links) Matthias Köstler, Britta Kügler, Ulrike Sachse und Melina Kitzel.
Schlugen sich gut bei ihrem Debüt: (von links) Matthias Köstler, Britta Kügler, Ulrike Sachse und Melina Kitzel.

Mix-Staffel tritt das erste Mal beim 14-Kilometer-Langstreckenrennen an und erreicht den 9. Platz unter 28 Teilnehmern.

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11. September 2019, 18:27 Uhr

Lübeck | Beim Wakenitz-Man hat die Mix-Staffel der DLRG Malente mit Britta Kügler, Matthias Köstler, Ulrike Sachse und Melina Kitzel den neunten Platz unter 28 Staffeln erreicht. Bei ihrem Debüt auf dem 14 Kilometer Langstreckenschwimmen blieben die vier Schwimmer mit 3:54 Stunden innerhalb ihres selbst gesteckten Vier-Stunden-Ziels.

Idee war eine Weihnachtsmarktlaune

Dabei war die Idee zur Teilnahme nur eine Weihnachtsmarktlaune gewesen. Britta Kügler hatte sich am Tag der Startplatzvergabe online um einen Staffelplatz beworben. Nach der überraschenden Zusage kamen den Schwimmerinnen doch Bedenken. Einige waren bisher kaum Freiwasser geschwommen und noch weniger kilometerlange Langstrecken gewohnt. Um sich auf die Wakenitz vorzubereiten, nahmen einzelne Schwimmer im Laufe des Sommers an Freiwasser-Veranstaltungen wie dem Fördecrossing, den Freiwasser-Meisterschaften im Westensee und dem Inselschwimmen im Dieksee teil.

100 Schwimmer lassen die Wakenitz brodeln

Der Startschuss für den Staffelwettbewerb fiel um 8.15 Uhr in Rothenhusen, dem nördlichsten Punkt des Ratzeburger Sees. Die sonst so träge dahinfließende Wakenitz brodelte: Wo sonst der Eisvogel zuweilen auf einsame Kanuten trifft, kraulten rund einhundert Schwimmer gleichzeitig. Jeder Schwimmer wurde von einem Boot begleitet. Im Fall der Malenter Staffel hatten sich die Paddler Ole Wolgast und Harald Kitzel bereit erklärt. Sie hatten eine gute Übersicht und behielten die erste Schwimmerin Britta Kügler im Getümmel gut im Blick.

Melina Kitzel schwimmt die längste Etappe

Die erste Etappe war 2,6 Kilometer lang und führte durch den ursprünglichsten Teil der Wakenitz. Dort ist der Fluss flach, urwüchsig und eng. Das Feld zog schnell auseinander, und Britta Kügler gelang es, sich im oberen Drittel des Feldes zu platzieren. Sie wechselte auf Matthias Köstler unter der Autobahnbrücke der A 20. Er hatte mit 4,3 Kilometer die zweitlängste Distanz des Wettkampfs zu bewältigen. Er wechselte in Müggenbusch auf Ulrike Sachse. Während dieser 2,3 Kilometer langen Etappe wandelt sich die Wakenitz von einem Fluss in einen flachen See. Die letzte und längste Etappe schwamm dann Melina Kitzel mit 4,5 Kilometern. Sie startete in Spieringhorst und erreichte erschöpft, aber glücklich um kurz nach 12 Uhr mittags das Naturbad Falkenwiesen in Lübeck. Die letzten Schwimmer waren nach über fünf Stunden im Ziel.

Die schnellste Schwimmerin brauchte 3:10 für 14 Kilometer

Die schnellste Schwimmerin des Tages war Jane Meißner aus Flensburg, die für die 14 Kilometer 3:10 Stunden benötigte und damit neben den 40 Einzelteilnehmern auch alle Staffeln hinter sich ließ. Die Malenter wollen unterdessen auch im kommenden Jahr wieder dabei sein, sollten sie einen Startplatz ergattern.

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