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Carl-Maria-von-Weber-Gymnasium Eutin : Britische Kultur aus erster Hand

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Von „Baked Beans“ bis „Scrambled Eggs“: Weber-Schüler auf kulinarischer Entdeckungsreise durch den Lake District in England.

shz.de von
erstellt am 28.Jan.2016 | 11:00 Uhr

London kennt jeder, aber auch den „Lake District“? Die britische Studentin Kathy Emery war am Freitag zu Gast am Carl-Maria-von-Weber-Gymnasium, um den Schülern der Klasse 6c diese landschaftlich einzigartige Region Englands näher zu bringen.

Englischlehrer Sigurd Penthin organisierte im Rahmen des Projekts „Europa macht Schule“ des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) einen kulturellen Vormittag, der von Kathy Emery begleitet wurde. Die aus dem Londoner Vorort St. Orbans stammende German-Business-Studentin, absolviert derzeit ihr Auslandssemester an der Universität Kiel. „Die Idee, den Schülern die britische Kultur aus erster Hand näher zu bringen, finde ich großartig. Die Kinder sind sehr herzlich und mir gefällt der Umgang mit ihnen sehr.“, äußert sich Emery im Interview.

Einleitend bekamen die Schüler einen Einblick in englische Sitten und Traditionen, insbesondere den besonders höflichen Umgang miteinander und hatten anschließend die Möglichkeiten das Referierte hautnah bei einem typisch englischen Frühstück zu erleben. Die Verkostung von „Baked Beans“ stellte viele von ihnen vor eine geschmackliche Herausforderung. „Scrambled eggs“, englische Marmelade und Bacon trafen überwiegend die Geschmäcker der neugierigen SchülerInnen. Trotz der unterschiedlichen Reaktionen auf die englischen Spezialitäten, waren alle Schüler probierfreudig und begeistert, diese britische Tradition kennengelernt zu haben. Auf der Tagesordnung stand ferner ein Vortrag über die Region „Lake District“ im Norden Großbritanniens, die durch ihre Vielfältigkeit bezüglich der Möglichkeit von Outdoor-Aktivitäten und ihre atemberaubende Seenlandschaft gekennzeichnet ist. Abschließend konnten die Kinder ihrer Kreativität freien Lauf lassen und das Gelernte in englischsprachigen Sketchen umsetzten.

Den allgemeinen Tenor zum Abschluss des aufregenden Vormittags fasste Paul Lichtenberg zusammen: „Wir haben den ganzen Vormittag Englisch gesprochen, was anstrengend war, aber auch sehr viel Spaß gemacht hat.“ Am Ende dieses Europa-Projekttages wurden den Schülern die Unterschiede zwischen deutscher und englischer Kultur deutlich, und der „Lake District“ ist kein unbekanntes Gebiet mehr.

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