Rettberg-Kaserne : Brigade tagt in Eutin

Sitzungspause: Brigadekommandeur Oberst Andreas Marlow (vorne links) und Bataillonskommandeur Oberstleutnant Richard von Stetten sowie Kommandeure und Stabsoffiziere. Foto: krauskopf
Sitzungspause: Brigadekommandeur Oberst Andreas Marlow (vorne links) und Bataillonskommandeur Oberstleutnant Richard von Stetten sowie Kommandeure und Stabsoffiziere. Foto: krauskopf

Die Aufklärer waren in der Rettberg-Kaserne Gastgeber für eine Kommandeurstagung.

shz.de von
11. September 2011, 02:17 Uhr

eutin | Die Vorbereitung des nächsten Afghanistan-Einsatzes, der über das ganze Jahr 2012 gehen wird, standen auf der Tagesordnung einer zweitägigen Kommandeurstagung in Eutin. Im Offizierscasino der Rettberg-Kaserne trafen sich die Chefs und Stabsoffiziere von sieben Bataillonen, die zur Panzergrenadierbrigade 41 "Vorpommern" gehören, sowie der Brigadekommandeur, Oberst Andreas Marlow. Die Eutiner Aufklärer sind der einzige Verband der Brigade in Schleswig-Holstein, die ihre meisten Truppenteile in Mecklenburg-Vorpommern sowie in Sachsen-Anhalt hat.

Über das kommende Jahr verteilt werden etwa 3000 Soldaten und damit drei Viertel aller Kräfte der Brigade am Hindukusch im Einsatz sein, sagte Oberst Marlow dem OHA. Neben dem Blick auf diese Herausforderung seien in Eutin auch schon Pläne für die Zeit danach angesprochen worden, wenn es um die Nachbereitung des Einsatzes geht.

Thema seien auch die ersten Erfahrungen mit den jungen Leuten gewesen, die freiwillig Wehrdienst leisten. In der Brigade gebe es 150 Rekruten in zwei Einheiten und durchweg positive Berichte: Sie seien hoch motiviert und leistungsbereit. Insofern habe man in der Brigade andere Eindrücke als sie kürzlich durch Pressemeldungen vermittelt worden seien.

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