Internationaler Schüleraustausch : Bretonen zu Gast am Weber-Gymnasium

Die bretonischen Austauschschüler (v. l.): Mathis Chouin, Marion Cado, Ombeline Guiguin, Solenn Ricordel; (hinten:) Guillaume Douette, Pierre Guillevic, Pierre Camsat (vorne:) Marie Tessier, Coraline Delorme, Clément Niol.
Die bretonischen Austauschschüler (v. l.): Mathis Chouin, Marion Cado, Ombeline Guiguin, Solenn Ricordel; (hinten:) Guillaume Douette, Pierre Guillevic, Pierre Camsat (vorne:) Marie Tessier, Coraline Delorme, Clément Niol.

Zwölf Schülerinnen und Schüler des Lycée Saint-Sauveur im bretonischen Redon waren in der vergangenen Woche in Eutin. Es war der Gegenbesuch für die E1-Klassen (10. und 11. Jahrgang) des Weber-Gymnasiums. ihre ihrerseits zwei Wochen zuvor in Redon gewesen waren.

shz.de von
05. Oktober 2013, 00:33 Uhr

Neue Gesichter gab es in der letzten Woche in den E1-Klassen (10. und 11. Jahrgang) des Weber-Gymnasiums. Zwölf Schülerinnen und Schüler des Lycée Saint-Sauveur im bretonischen  Redon besuchten ihre deutschen Austauschpartner, die ihrerseits zwei Wochen zuvor in Redon gewesen waren.
Seit 2007 findet der Austausch beider Schulen statt. „Es motiviert die Schüler sehr, die gelernte Sprache innerhalb der Familien anwenden zu müssen, Erfahrungen mit einem anderen Schulsystem zu machen und Gemeinsamkeiten und Unterschiede im Alltagsleben und der Kultur des Gastlandes direkt zu erleben“, so Deutschlehrer Philippe Camsat, der gemeinsam mit seinem deutschen Kollegen Sigurd Penthin den Austausch von Anfang an begleitet hat. „Und auch wir Lehrer profitieren davon, lernen andere Methoden und Ideen kennen“, sind beide sich einig.

Für die bretonischen Schüler standen neben dem Eutiner Schloss und Strandspaziergängen Ausflüge nach Lübeck und Hamburg auf dem Programm. Angenehm überrascht zeigten sie sich vom deutschen Schulalltag. In Frankreich dauern Schulstunden 55 Minuten und der Unterricht geht von 8 bis 17.30 Uhr, allerdings mit einer zweistündigen Mittagspause. Die Eutiner Schüler wiederum waren begeistert vom bretonischen Essen und der Gastfreundschaft in den Familien. Neben einem Ta-gesausflug nach Paris war der Besuch der nordbretonischen Stadt St. Malo für sie ein Höhepunkt, auf dem sie insbesondere das Schauspiel der Gezeiten mit einem Tidenhub von bis zu 12 Metern um die mittelalterlichen Stadtmauern herum faszinierte.

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