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Ostholsteiner Anzeiger

14. Dezember 2017 | 18:48 Uhr

Breite Zustimmung für Feuerwehr-Neubau

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

shz.de von
erstellt am 03.Sep.2015 | 14:00 Uhr

Es ist erstaunlich, wie gut die Sommerpause einigen Stadtvertretern getan haben muss. Themen, die sonst für hitzige Köpfe und endlose Debatten gesorgt haben, waren im ersten Bauausschuss nach den Sommerferien mit einem interessierten Nicken aller in wenigen Minuten erledigt.

Es geht um den Entwurf zum Neubau der Feuerwache auf dem Festplatz an der Blauen Lehmkuhle. Björn Bergfeld aus dem Kieler Architekturbüro bbp stellte die Planungen vor: Auf einer Gesamtnutzungsfläche von knapp 2800 Quadratmeter über zwei Etagen sollen künftig Umkleiden, Duschen mit Platz für mögliche kontaminierte Kleidung nach dem Einsatz, Büroräume, zwei Wohnungen (eine für den hauptamtlichen Gerätewart), eine große Fahrzeughalle samt Wartungsgrube für Reparaturen an den Einsatzfahrzeugen, Werkstätten und Schulungsräume für die Feuerwehr und deren Jugend untergebracht werden. Erschlossen werden soll das Gelände durch eine neue Verbindungsstraße zwischen Kerntangente und Schützenweg. Die Ausschussmitglieder waren sich einig darüber, dass die Straße bis zum Schützenweg durchgezogen werden soll. Ängste, das Gelände würde dann als Abkürzung von Spaziergängern genutzt, konnten durch den Wunsch eines Zaunes oder möglicher Schranken, entgegnet werden. Die Feuerwehrautos sollen im Einsatz die Ausfahrt über den schon bestehenden Stichweg zwischen Kerntangente und Schützenweg nutzen. Außerdem vorgesehen: Ein Übungsplatz vor dem Gebäude. Die Kosten bezifferte Bergfeld auf „etwas über sieben Millionen“, was überraschenderweise bei keiner Partei für einen Aufschrei sorgte. Eher bereitete ein anderes Thema Sorgen: die Gründung. Weil das Gelände sehr moorig ist, müsse die Konstruktion aus Leichtmetall und Stahlbeton auf Pfählen gegründet werden. Wie tief, müssen konkrete Bohrungen ergeben. Den Kostenrahmen hierfür begrenzte der Experte auf rund 200  000 Euro.

Stadtwerke-Chef Marc Mißling machte spontan einen Vorschlag: „Wir könnten uns vorstellen, die Wehr mit Wärme zu versorgen.“ Gespräche über die Kostenübernahme des Notstromaggregats im Gebäude müssten konkretisiert werden.

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