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Ostholsteiner Anzeiger

20. August 2017 | 08:41 Uhr

Bounty: Die FDP ruft zur Meuterei auf

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Liberale: Spielschiff einfach stehen lassen und abwarten

Die FDP-Fraktion in der Eutiner Stadtvertretung ist willens und bereit, es drauf ankommen zu lassen: In einem Antrag an den Bauausschuss sprechen sich die Liberalen dafür aus, das Spiel- und Kletterschiff „Bounty“ an seinem aktuellen Standort zu lassen.

In dem von Jens-Uwe Dankert, Margret Möller und Elfie-Jacqueline Meyer unterzeichneten Antrag wird der bisherige Standort des Spielschiffes als ideal bezeichnet: Die Frequentierung des Spielgeräts an dieser Stelle durch Kinder und Jugendliche sei unverändert hoch. Der Standort bietet hohe Sicherheit und ermögliche Eltern zusammen mit den Kindern eine hohe Aufenthaltsqualität. „Die große positive Resonanz der Eutiner Bevölkerung zur Beibehaltung dieses Standortes ist nachhaltig beeindruckend. Alternative Standorte bieten bei Weitem nicht diese hohe Frequentierung und Qualität.“

Außerdem entstünden bei einem Verblieb der Bounty keine weiteren Kosten, die sonst durch die Umsetzung des Schiffes entstünden. Die Antragsbegründung endet mit dem Satz: „Ungeachtet möglicher Bedenken aus Sicht des Denkmalschutzes oder der Gefährdung von Zuschüssen, sollte der Beschluss gefasst und Folgewirkungen abgewartet werden.“

Die nächste Sitzung des Bauausschusses ist Mittwoch, 10. Mai, um 18 Uhr im Bauamt. Spannend wird, wie die anderen Fraktionen auf den öffentlichen Aufruf reagieren, die Vorgabe der Denkmalpflege zu missachten.

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erstellt am 20.Apr.2017 | 16:31 Uhr

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