zur Navigation springen

Zusammenarbeit : Bosau und Plön weiter Hand in Hand

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Der Dienstleistungsvertrag für das Tourismusgeschäft ist gestern von den beiden Bürgermeistern verlängert worden.

von
erstellt am 24.Okt.2013 | 05:00 Uhr

Die Stadt Plön und die Gemeinde Bosau gehen ihren gemeinsamen Weg weiter – allerdings (zunächst) nur im Tourismus. Die Bürgermeister Jens Paustian und Mario Schmidt unterzeichneten gestern den Dienstleistungsvertrag, der die weitere Erledigung der Bosauer touristischen Aufgaben durch die Stadt Plön regelt.

Bosaus Bürgermeister Mario Schmidt sprach gestern vor der Unterzeichnung des Vertrages von einem „Erfolgsmodell“. Durch die Übernahme der touristischen Leistungen in Bosau durch die Stadt Plön sei eine größere Professionalität eingetreten. Der neue Vertrag werde ab 1. Januar 2014 über einen Zeitraum von fünf Jahren geschlossen. Beide besiegelten das gestern.

Gemeinsam blickten Jens Paustian und Mario Schmidt auf die vergangenen fünf Jahre zurück. So seien im Bereich der zentralen Zimmervermittlung deutliche Buchungszuwächse erzielt worden. Leider setze sich der Trend hin zu immer kürzeren Aufenthalten fort.

So werden die Tourismusangebote und Vermieter umfassend in alle Aktivitäten des Marketings der regionalen Tourismuszentrale Holsteinische Schweiz, der überregionalen Ostholstein-Tourismus und der Tourismuszentrale Schleswig-Holstein eingebunden. Schmidt freute sich über einen guten Umgang mit den Vermietern und innerhalb der Politik udn eine „ausgezeichnete Zusammenarbeit“. Es gebe ein gemeinsames Gastgeberverzeichnis.

Zur Finanzierung der Zusammenarbeit wird Kurabgabe erhoben. Die Tourismus- und Kurverwaltung in Plön übernimmt dafür auch den Betrieb im Haus des Kurgastes. 585 Stunden wurden dort allein 2012 gezählt. Im neuen Vertrag wird die Zeit auf 528 Stunden reduziert. „Die Reduzierung der Stunden erfolgt lediglich in der Vor- und Nachsaison“, sagte Bürgermeister Jens Paustian. Kostenpunkt für die Plöner Dienstleistung: 16 075 Euro im Jahr, immerhin knapp 1500 Euro weniger als zuvor.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen