Vorstoß gescheitert : Bosau bleibt "Luftkurort"

Die SPD ist mit ihrem Vorstoß gescheitert, im Dorf Bosau auf die Bezeichnung "Luftkurort" zu verzichten.

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12. September 2011, 10:48 Uhr

Bosau | "Bei Wegfall der Bezeichnung ,Luftkurort dürfte die Gemeinde keine Fremdenverkehrs- und Kurabgabe mehr erheben", sagte Kerstin Schrameier (CDU), Vorsitzende des gemeindlichen Wirtschafts- und Tourismusausschusses dem OHA.

Die SPD hatte beantragt, dass der Ort Bosau künftig auf die Bezeichnung "Luftkurort" verzichten sollte. Birgit Steingräber-Klinke gab als wichtigsten Grund die Kosten für die Erlangung des Prädikats an. Bosau sollte das so eingesparte Geld in seinem angespannten Haushalt lieber anders ausgeben.

Im Jahr werden in der Gemeinde Bosau rund 33 000 Euro aus der Fremdenverkehrs- und Kurabgabe eingenommen, rechnete Kerstin Schrameier vor. Die Ernennung Bosaus zum Luftkurort gelte für zehn Jahre und sei erst vor drei Jahren erneuert worden.

Die Zertifizierung koste rund 10 000 Euro und rechne sich über die Zeit von zehn Jahren durch die möglichen Einnahmen aus der Fremdenverkehrs- und Kurabgabe. Schrameier: "Alles andere macht keinen Sinn."

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