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Bombenattrappe: Sana-Klinik eine Stunde lang teilevakuiert

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

von
erstellt am 29.Sep.2015 | 18:39 Uhr

Ein übler Scherz sorgte gestern Nachmittag für Riesenaufregung in Oldenburg: Um 15.30 Uhr wurde in der Sana-Klinik ein Bombenalarm ausgelöst. Reinigungskräfte hatten im Keller einen Karton entdeckt, aus dem Drähte herausragten und der mit dem Wort „Bombe“ beschriftet war.

Polizei, Sanitäter und Feuerwehrleute eilten nach der Alarmmeldung zur Klinik in den Mühlenkamp, waren binnen kurzer Zeit mit einem Großaufgebot an Einsatzkräften dort versammelt. Umgehend wurden die Kellerräume und das Erdgeschoss der Klinik evakuiert, kurzzeitig wurde von den Verantwortlichen auch darüber nachgedacht, vorsorglich weitere Stationen in den oberen Geschossen räumen zu lassen.

Dazu kam es dann nicht mehr. Um 16.30 Uhr gab es die Entwarnung. „Es handelt sich nur um eine Attrappe“, berichtete Oldenburgs Polizeichef Hartmut Steffen, der ebenfalls vor Ort war.

Relativ schnell hatten die Polizisten den „Bombenbauer“ ausfindig gemacht. Bei dem handelt es sich nach Angabe von Dierk Dürbrook. Sprecher der Polizeidirektion Lübeck, um einen Klinik-Mitarbeiter. Er habe die Beamten persönlich in den Keller der Klinik geführt und zugegeben, den Karton im Keller deponiert zu haben. Dies habe ein Scherz sein sollen, über den die Finder nach dem ersten Erschrecken gleich hätten lachen sollen. Gegen 16.45 Uhr durften Mitarbeiter und Patienten die Klinik wieder betreten.

„Es ging dem Mann wohl nicht darum, vorsätzlich einen Bombenalarm auszulösen. Weitere Einzelheiten werden in der Vernehmung geklärt“, sagte Hartmut Steffen.


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