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Bösdorfer Fußballerinnen geben sich noch nicht geschlagen

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Die Fußballerinnen des SV Fortuna Bösdorf haben sich trotz des vorletzten Tabellenplatzes in der Schleswig-Holstein-Liga noch lange nicht aufgegeben. Nach einem überraschenden und nicht kalkulierten Aufstieg in die höchste Spieklasse des Landes kam die Mannschaft von Trainer Stephan Mohr gut aus den Startlöchern. Zum Auftakt verlor das Team zwar gegen den Titelaspiranten TSV Klausdorf unglücklich mit 0:1, zeigte dabei jedoch eine erfrischende Leistung.

Die erste Auswärtspartie beim SV Neuenbrook bescherte den Bösdorferinnen durch einen 2:0-Erfolg die ersten drei Punkte. In der Folge musste das Team jedoch mehrmals der eigenen Unerfahrenheit Tribut zollen und überließ durch knappe Niederlagen jeweils dem Gegner die Punkte.

Am sechsten Spieltag brachte ein 1:1-Unentschieden gegen den Kieler MTV den ersten Heimzähler. In der Folge stellte sich erster Substanzverlust ein. „Uns fehlte in vielen Phasen einfach die nötige Cleverness. Die Gegner erwiesen sich als spielstärker, dynamischer und vor allem konsequenter im Ausnutzen der Tormöglichkeiten“, sagte Stephan Mohr.

In der Offensive blieb sein Team nicht zuletzt durch häufige Ausfälle des Stammpersonals hinter den Erwartungen zurück. So stehen zum Ende des Fußballjahres lediglich sieben eigene Treffer auf der Habenseite, von denen Julia Ennen und Natalia Gumula jeweils zweimal ins gegnerische Netz trafen. „In dieser Liga bekommt man nicht so viele Chancen. Da muss zielstrebig der Abschluss gesucht werden“, so Mohr weiter. Trotz der fehlenden Erfolgserlebnisse litten Moral und Trainingseifer der Fortuna-Kickerinnen nicht. Eine konzentrierte Vorbereitung auf die Rückrunde, die mit einem Nachholspiel am 23. Februar 2014 um 14 Uhr gegen Rot-Schwarz Kiel beginnt, soll die notwendige Aufholjagd einleiten. „Wir haben vor der Saison gesagt, dass die Mannschaft nicht unter Druck steht. Dabei bleiben wir. Ich denke, dass meine Spielerinnen sich nun besser auf die Gegnerinnen einstellen können“, sagt Stephan Mohr.

Als richtungsweisend bezeichnet der Coach die ersten fünf Spiele des neuen Jahres. Hier trifft sein Team viermal auf direkte Mitkonkurrenten um den Klassenerhalt. Den Erfolgen im Kreispokal, wo die Fortuna zum drittenmal in Folge das Finale gegen den TSV Schönberg erreicht hat, sollten endlich weitere in der Schleswig-Holstein-Liga folgen.

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