Bösdorf wird am 1. Januar ZVO-Mitglied

Uwe Borchert informierte über den ZVO und die künftigen  Modalitäten.
Uwe Borchert informierte über den ZVO und die künftigen Modalitäten.

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18. November 2014, 17:07 Uhr

„Wenn die Gemeindevertretung sich für die Stadtwerke Plön entschieden hätte, dann hätte das zu einem schweren finanziellen Schaden geführt.“ Diese Feststellung traf Bürgermeister Joachim Schmidt am Montagabend in einer Einwohnerversammlung vor knapp 30 Anwesenden im Gasthof Bösdorf. Den am 30. September beschlossenen Vertrag mit dem Zweckverband Ostholstein (ZVO) habe er am 2. Oktober unterzeichnet.

Somit sei die Gemeinde Bösdorf vom 1. Januar 2015 an Mitglied im ZVO. Der übernimmt die Abwasserbeseitigung für die gesamte Kommune mit ihren rund 1300 Einwohnern. Rein formell muss die Verbandsversammlung des ZVO als oberstes Gremium noch zustimmen.

Eine vollständige Verlagerung der Verantwortung, keine Kosten für die Gemeinde und höhere Gebührenstabilität seien die Vorteile, sagte der Projektmanager des ZVO, Uwe Borchert, der an diesem Abend über die künftigen Modalitäten und Abwicklungen mit den Kunden informierte. Als guter Termin, den Zählerstand zu notieren, eigne sich der 31. Dezember, schlug Borchert vor. In der Übergangszeit seien im kommenden Jahr sieben Abschlagsrechnungen und eine Schlussrechnung geplant. 2016 solle dann der eigentliche Rhythmus von elf Abschlagszahlungen eingeführt werden.

Anfang Januar würden alle Haushalte vom Zweckverband angeschrieben. Außerdem stünden ZVO-Mitarbeiter vom 5. bis 8. Januar zwischen 16.30 und 18 Uhr sowie am 10. Januar von 10 bis 12 Uhr für persönliche Gespräche im Gemeindebüro Kleinmeinsdorf zur Verfügung.

Die Hintergründe zu dieser Entscheidung können Interessierte bei den öffentlichen Sitzungen des Finanzausschusses am kommenden Dienstag, 25. November, sowie in der Gemeindevertretersitzung am 16. Dezember erfahren. Beide Sitzungen beginnen jeweils um 19.30 Uhr im Gemeindebüro Kleinmeinsdorf.

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