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Stadt übernimmt Bahnhof : Blumige Schlüsselübergabe

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Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Anfang vergangener Woche wurde der Kaufvertrag unterzeichnet, gestern nahmen Vertreter der Stadt die Schlüssel für den Bahnhof entgegen. Das Schmuckstück soll aufgearbeitet werden, sagt der Bürgermeister.

shz.de von
erstellt am 02.Sep.2013 | 16:12 Uhr

Nach der Unterzeichnung des Kaufvertrages zu Beginn vergangener Woche hat die Stadt Eutin gestern die Schlüssel für den Bahnhof in Empfang genommen. Der symbolische Akt wurde von symbolträchtigen Geschenken begleitet: Dirk Teubler und Michael Heberling vom Bahnhofsmanagement der Bahn überreichten einen aus Blumen geformten Schlüssel. Gisela Martens von der Bahntochter Immobilien hatte Blumen, denen eine Sauciere mit Bild und Aufschrift des Eutiner Bahnhofs als Topf diente.

Bürgermeister Klaus-Dieter Schulz, der zusammen mit Bauamtsleiter Bernd Rubelt und der im Rathaus für städtische Immobilien zuständigen Simone Handschuck den Übergabetermin wahrnahm, unterstrich noch einmal die Bedeutung des denkmalgeschützten Gebäudes für die städtische Entwicklung. Die Einschätzung habe das Innenministerium geteilt und bei der Zuteilung von Mitteln für die Städtebauförderung verdeutlicht.

Das 1865 gebaute, unter Denkmalschutz stehende Bahnhofsgebäude sei schon ein Schmuckstück. Jetzt gehe es darum, dieses Schmuckstück noch weiter aufzuarbeiten und zum gelungenen Entree für alle Eutin-Besucher zu machen.

Dabei werden Belange des Denkmalschutzes keine kleine Rolle spielen, ergänzte Bernd Rubelt, vor diesem Hintergrund wird auch der Abriss eines Anbaus an der Gastronomie – zurzeit von einer Tanzschule genutzt – wahrscheinlich. In einem Gesamtkonzept müssten aber auch Fragen über die künftigte Gestaltung des Umfeldes beantwortet werden, denn der Kauf des Bahnhofes schließt 5300 Quadratmeter Fläche ein, darunter den Parkplatz Richtung Plöner Straße. Eine der Fragen: Bleibt der ZOB auf der Gebäudeseite, oder macht es Sinn, ihn zur Elisabethstraße zu verlegen?

Einer Lösung bedürfe auch der Unterhalt der Toiletten, ergänzte Rubelt. Die seien regelmäßig Ziel von Vandalismus. Da könne man an eine bauliche Lösung denken, vielleicht ergebe sich durch eine neue, intensivere Nutzung auch eine Reduzierung des Vandalismus.

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