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Ostholsteiner Anzeiger

17. Oktober 2017 | 19:21 Uhr

Blöcker rügt Funktionäre der Jäger

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Kreistag: Kein Entgegenkommen bei der Jagdsteuer

von
erstellt am 25.Feb.2016 | 14:28 Uhr

In Sachen Jagdsteuer gehen die Meinungen im Plöner Kreistag weit auseinander. CDU und FDP wollen die Jagdsteuer abschaffen, die UWG möchte den Jägern entgegenkommen und die Kooperation aus SPD, Grünen und FWG will die Jagdsteuer erhalten.

In den jüngsten Gesprächen der Fraktionen und der Landrätin mit der Kreisjägerschaft wurden keine Lösungen gefunden (der OHA berichtete). Die Jäger beharrten dabei auf eine Senkung der Jagdsteuer um mindestens 50 Prozent und wollten das Fallwild entsorgen. Doch die Konsolidierung des Kreishaushalts spricht dagegen.

Die UWG hatte das Thema gestern Abend noch einmal auf die Tagesordnung gebracht, wollte den Jägern die vollumfängliche Entsorgung des Fallwildes übertragen, die Jagdsteuer ab 2017 um 25 Prozent reduzieren und mit Auslaufen des Konsolidierungsvertrages die Jagdsteuer um 50 Prozent senken. UWG-Fraktionschef Dr. Claus Thies: „Die Fallwildentsorgung durch die Jäger ist die beste Lösung.“

Bettina Hansen (FWG) sieht eine „zerfahrene Situation“, Werner Kalinka (CDU) wollte, wie Martin Wolf (FDP), gar ganz auf die Jagdsteuer verzichten. Die Kreisjägerschaft liefere einen beachtlichen Beitrag zum Naturschutz. Axel Hilker (Grüne) und Lutz Schlünsen (SPD) lobten die Gespräche als „positives Sig-nal“. Aber: eine Senkung oder Abschaffung gebe die finanzpolitische Situation des Kreises Plön nicht her.

„Die Funktionäre der Jägerschaft müssen sich bewegen, um etwas für die Jäger zu tun“, forderte Klaus Blöcker (Parteilos), nach eigenen Angaben selbst seit 45 Jahren Jäger, und gewährte so einen Einblick in die augenscheinliche Zertrittenheit der Jäger. Es sei ärgerlich, wenn das Fallwild auf der Straße liege. Und es werde von den Jägern aufgesammelt. Blöcker forderte mehr Einsatz der Jagd-Funktionäre: „Ohne konkreten Antrag gibt es keine weitere Diskussion.“

So wurden gestern Tade Peetz (CDU) zum neuen Vorsitzenden des Jugendhilfeausschusses und Norbert Maroses (SPD) zum neuen Vorsitzenden des Schulausschusses gewählt.

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