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Ostholsteiner Anzeiger

15. Dezember 2017 | 13:47 Uhr

Blendstreifen gegen grelles Licht

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Beschluss im Ausschuss: Anschaffungsplanungen der Stadt sollen durch praktische Präsentationen von Fachleuten begleitet werden

von
erstellt am 26.Mär.2015 | 14:02 Uhr

Erneut befasste sich der Ausschuss für Stadtentwicklung und Umwelt mit den zu grell leuchtenden Straßenlaternen am Markt und in der Langen Straße. Dazu informierten die Vertriebsbeauftragten der Herstellerfirma Siteco Beleuchtungstechnik, Barbara Sachse und Jan Wesselmann, über Lösungsmöglichkeiten.

Die Fachleute demonstrierten anhand eines Laternenmusters, dass durch das Einbringen eines im oberen Bereich des Beleuchtungskörpers montierten Blend-streifens aus Kunststoff das grelle Leuchten eingedämmt werden kann. Die nachträgliche Montage bedarf keines großen Aufwandes.

Eine zusätzliche Absenkung der Blendkraft ist durch eine computergesteuerte Dimmung möglich, die die Fachleute vorstellten. Die dazu notwendige Vorrüstung sind Kabel im Mast, um mit Hilfe eines Schaltbords vor Ort die gewünschte Dimmung innerhalb von Minuten zu programmieren.

Ob diese Kabel in den 85 betreffenden Laternen vorhanden seien, werde Bauamtsleiterin Jutta Kricheldorff prüfen. Sollten diese nicht installiert sein, müssten die Laternenköpfe demontiert und umprogrammiert werden, sagte Sachse. Die Unterschiede zwischen den Laternen in der Lübecker Straße und am Markt sowie in der Langen Straße lägen ausschließlich bei den Leuchtmitteln, von denen die in der Lübecker Straße nicht mehr hergestellt würden, führte Sachse aus. Die Laternenköpfe seien baugleich.

Da im Allgemeinen die Produktion nach den Vorgaben in Förderanträgen umgesetzt würde, konnte Sachse eine Fehlbestellung seitens der Verwaltung, wie vom Ausschussvorsitzenden Bernd Möller vermutet, nicht nachvollziehen. Die Ausschussmitglieder beschlossen einstimmig, die Kosten für die beiden Lösungsvorschläge sowie für die Kürzung der 4,50 Meter hohen Masten in der Langen Straße ermitteln zu lassen.

Zugleich solle geprüft werden, ob durch die angedachten Veränderungen Fördermittel zurückgefordert werden könnten. Darüber hinaus entschieden sie, sich bei zukünftigen Anschaffungsplanungen durch praktische Präsentationen von Fachleuten informieren zu lassen.

Grünes Licht erhielt die „Initiative Schönes Plön“ (ISP), die ihr Projekt Themenpark an der Fegetasche (der OHA berichtete) vorstellte. Bedenkenträger war Bernd Möller (SPD), der zunächst den in Auftrag gegebenen Grünordnungsplan abwarten wollte, damit die ISP sich dort mit einbringen könne. Wann dieser fertig werde, stehe aber noch nicht fest, gab Jutta Kricheldorff zu bedenken. Zur Projektumsetzung werden unter anderem von der ISP die Klärung der Verkehrssicherungspflicht und das Einverständnis des Eigentümers des Areals, das die Stadt gepachtet hat, erwartet.  

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