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Ostholsteiner Anzeiger

21. August 2017 | 01:48 Uhr

Bittere Schlussminuten

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Fußball-Verbandsliga Südost: TSV Malente verliert nach zwei Treffern in der Nachspielzeit 1:3(1:0)

Der TSV Malente unterlag in der Fußball-Verbandsliga Südost trotz einer Überzahl mit 1:3(1:0) Toren gegen den TSV Eintracht Groß Grönau. Die entscheidenden Treffer fielen in der Nachspielzeit.

Die Partie begann zerfahren. Erst nach einer Viertelstunde kam so etwas wie Spielfluss in die Begegnung. Dabei hatten die Gastgeber leichte Vorteile. Die erste Chance hatte jedoch der Grönauer Moldenhauer, der in der 15. Minute nur knapp das Tor verfehlte. Auf der Gegenseite war es vor allem Thore Meyer, der für Torgefahr sorgte. Gleich zweimal war er zuvor in aussichtsreicher Position gescheitert, bevor er in der 31. Minute für die verdiente Führung sorgte. Er staubte ab, nachdem der Schuss von Tobias Junge noch abgewehrt wurde. Ab der 33. Minute spielten die Malente in Überzahl. Dennis Moldenhauer flog nach einer Tätlichkeit mit Rot vom Platz. Malente setzte nach und hätte nach einem Pfostentreffer von Lars Kurr und wiederum Meyer erhöhen können.

Zu Beginn des zweiten Durchganges glich Groß Grönau, vom Spielverlauf her überraschend aus. Mit diesem Treffer war bei den Gastgebern der Faden gerissen. „Danach lief bei nichts mehr zusammen“, meinte Liga-Obmann Björn Kurr. Die dezimierten Gäste bestimmten das Geschehen, während sich Malente kaum einmal befreien konnte. Dennoch hielt das Unentschieden bis zur Nachspielzeit.

Dann zeigte ein Assistent nach einem Pfostentreffer Tor an, der Schiedsrichter folgte der Entscheidung und entschied auf Tor durch Rene Sahmkow. Nach etwas zu wütenden Protesten mussten Kevin Schwatlo und Thore Meyer mit Gelb-Rot den Platz verlassen. Malente versuchte wenigstens noch einen Punkt zu retten, wurde aber beim 1:3 klassisch ausgekontert, das Niko Rackwitz erzielte.

„Eine ganz bittere Niederlage, die wir auch unserer Disziplinlosigkeit zuzuschreiben haben. Ein Remis wäre aus unserer Sicht gerechter gewesen“, sagte Björn Kurr.

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erstellt am 26.Okt.2014 | 12:10 Uhr

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