Bewegte Geschichte modern erzählt

Stolz präsentierten Schloss-Chefin Brigitta Herrmann (v.l.) und Kuratorin Susanne Petersen die Neuigkeiten im Schloss der Herzogsfamilie Christian und Caroline von Oldenburg sowie den Staatssekretären Bettina Hagedorn (3.v.r.) und Dr. Oliver Grundei (re.).
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Stolz präsentierten Schloss-Chefin Brigitta Herrmann (v.l.) und Kuratorin Susanne Petersen die Neuigkeiten im Schloss der Herzogsfamilie Christian und Caroline von Oldenburg sowie den Staatssekretären Bettina Hagedorn (3.v.r.) und Dr. Oliver Grundei (re.).

Mehr als 400 Gäste kamen zur Eröffnung des neugestalteten Süd- und Westflügels des Eutiner Schlosses und feierten Familienfest

shz.de von
04. Juni 2018, 00:39 Uhr

„Das ist ganz wundervoll“, entfuhr es den ersten Besuchern, die gestern nach der feierlichen Eröffnung vor rund 400 geladenen Gästen aus Politik und Kultur das Schloss betraten und den Kurzfilm auf den neuen Monitorflächen rechts und links des Eingangs zum Museumsshop bestaunten. Kaleidoskopartig laufen dort Impressionen der neuen Ausstellung ineinander und sollen die Menschen neugierig machen.

Die Gestaltung des Eingangsbereiches lag Herzogin Caroline von Oldenburg besonders am Herzen: „Wir wollen die Menschen neugierig machen und anlocken, auch die, die vielleicht gar nicht vorhatten, das Schloss von innen zu besichtigen und vom Hof aus nur hineinschauen.“ Sie freue sich, dass es so gut aussehe und lobte das Zusammenspiel zwischen der herzöglichen Familie und der Stiftung bei der Neugestaltung. „Wir wollen die Geschichte unserer Familie weitergeben, nicht verfälschen aber auf junge, frische Art erzählen. Der Spagat ist sehr gut gelungen“, sagte die Herzogin. Ihr Mann, Christian Herzog von Oldenburg, betonte zuvor in seinen Grußworten, wie wichtig es sei, nicht nur die eigene Altersgruppe, sondern erst recht die jungen für das Schloss und dessen bewegte Geschichte zu begeistern, die eng mit der Europas verbunden sei.

„Ohne Unterstützung und verlässliche Partner wäre die Neugestaltung nicht möglich gewesen“, dankte Schloss-Chefin Brigitta Herrmann in ihrer Eröffnungsrede den zuständigen Staatssekretären und Landtagsabegordneten stellvertretend für die Förderung; aber auch der Herzogsfamilie, die es möglich mache, „noch nie gezeigte Exponate“ zu präsentieren. Die „Grüße aus dem Jenseits“ erbrachte Andreas Hutzel, der kurzfristig als wiedererwachter Peter Friedrich Ludwig Herzog von Oldenburg humorvoll aus dem Nähkästchen plauderte und die Gäste so auf historische Erkundungstour zu einlud – „mit dem neumodischen Zeugs“ genannt Medienguide.

„Wir wünschen uns, dass das Schloss etwas in Ihnen bewegt und wir mit der Art, die 850-Jahre erlebte Geschichte des Schlosses zu erzählen, die Herzen unserer Besucher berühren“, sagte Herrmann.

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