zur Navigation springen
Ostholsteiner Anzeiger

12. Dezember 2017 | 15:47 Uhr

Bettenhaus wird neu gebaut

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Sana-Klinik Oldenburg: Das Krankenhaus wird für knapp zehn Millionen Euro saniert und modernisiert

von
erstellt am 28.Jan.2016 | 15:03 Uhr

Die Sana-Klinik in Oldenburg wird jetzt umfassend saniert und modernisiert. Die ersten Bauarbeiten haben bereits begonnen, das gesamte Vorhaben dauert voraussichtlich zwei Jahre. Geschätztes Investitionsvolumen: knapp zehn Millionen Euro. Das Land Schleswig-Holstein beteiligt sich mit einer entsprechenden Förderung an dem Bauvorhaben.

Das alte Bettenhaus wird zum Teil abgerissen. An seiner Stelle entsteht ein modernes Zentrum für Intensivmedizin und elektive Patientenaufnahme. Der laufende Klinikbetrieb bleibt von den Bauarbeiten weitgehend unberührt. Die Grundsteinlegung des Neubaus ist bereits für Mai geplant.

Das Ganze ist der dritte große Bauabschnitt der Sana-Klinik Oldenburg, die in diesem Jahr 125 Jahre alt wird. In den Jahren zuvor waren bereits ein Bettenhaus und ein Ärztehaus neu gebaut worden. Im Mittelpunkt steht nun der Neubau der Intensivstation mit den angegliederten Einheiten „Intermediate Care“ und „Weaning-Bereich“, in denen Patienten für die Rückkehr auf die normalen Stationen vorbereitet werden. Insgesamt gibt es künftig im Intensivbereich 16 statt bisher 13 Betten. Ebenso wird hier die neue elektive Aufnahme eingerichtet. Diese ist für Patienten vorgesehen, die einen vereinbarten Termin für eine ambulante oder stationäre Behandlung beziehungsweise Untersuchung haben. Somit wird die Aufnahme von Notfallpatienten künftig klar räumlich von Patienten mit festen Terminen getrennt und die Wartezeit erheblich verkürzt. Der Neubau wird in das Ensemble der bestehenden Gebäude eingefügt.

„Es entstehen neue großzügig gestaltete, lichtdurchflutete Behandlungsräume und Wartebereiche“, sagt André Stoschus, Geschäftsführer der Sana-Kliniken Ostholstein.

Auf der Intensivstation ermöglichen Glastüren den Ärzten und Pflegenden einen ständigen Blick auf die Patienten. Es gibt künftig auch mehr Platz für medizinisch notwendige Geräte wie beispielsweise zwei neue Beatmungsgeräte, die mittels Katheter die Zwerchfellbewegungen messen und so das Beatmungsgerät auf die Atmung des Patienten einstellen. Gebaut wird im laufenden Klinikbetrieb. Es könne vereinzelt zu geringfügigen Beeinträchtigungen kommen, etwa Lärm, Staub oder Verkehrseinschränkungen, sagte Sabine Giboni, Projektkoordinatorin der Sana-Kliniken Ostholstein.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen