Betreuung und Hausaufgabenhilfe: Beispiel Offene Ganztagsschule Süsel

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30. November 2013, 00:33 Uhr

Zunächst erfüllt eine Offene Ganztagsschule, wie sie in Süsel seit vielen Jahren vorbildlich existiert und arbeitet, eine simple und wichtige Funktion: Kinder, die mit dem Bus früh gekommen sind, finden schon vor Beginn des Unterrichts eine Betreuung. Und sie gehen nach dem Unterricht wieder in das benachbarte Haus. Dort wartet nicht nur ein Mittagessen auf sie, das in der Einrichtung von einer Köchin frisch zubereitet wird, sondern auch Hilfe bei den Hausaufgaben. Bis 17 Uhr ist jeden Schultag eine Betreuung der Mädchen und Jungen sichergestellt.

Die Kinder sollen aber nicht nur ihre Hausaufgaben machen, sondern auch Spaß haben – und spielerisch gemeinsam viele Dinge lernen, wobei zur Betreuung nicht nur pädagogisches Fachpersonal des Kinderschutzbundes, sondern auch Lehrkräfte der Grundschule beitragen.

So gibt es eine Reihe von Freizeitangeboten wie Theater spielen, Umweltdetektive, gemeinsam Kochen und Nähen, Prävention, es gibt eine Holz- und eine Garten-AG, Lesestunden, Spieleclub und nicht zuletzt Sport.

In Süsel stehen drei altersgemäß ausgestattete Gruppenräume sowie ein Bewegungsraum zur Verfügung. Darüber hinaus werden auch Klassen- und Fachräume der Grundschule Süsel wie Computerraum, Werkraum und Sporthalle genutzt.

Die Ziele der Arbeit lauten: Soziale Kompetenzen fördern und erweitern, Sucht- und Gewaltprävention, Stützen und Fördern zur Verbesserung der schulischen Lern- und Leistungsfähigkeit, Hilfe bei schulischen Problemen sowie Anreize schaffen für eine sinnvolle Freizeitgestaltung unter aktiver Einbeziehung der individuellen Fähigkeiten der Schüler.

Zu den Besonderheiten der Offenen Ganztagsschule in Süsel gehört, dass sie auch in den Oster-, Sommer- und Herbstferien jeweils zur Hälfte der Zeit geöffnet hat.

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