zur Navigation springen

Ideenwettbewerb : Beste Idee: Kneippen am Kellersee

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Die Gemeinde Malente hat drei Teilnehmer eines Ideenwettbewerbs zum Thema Kneippanlagen für ihre Vorschläge ausgezeichnet

shz.de von
erstellt am 25.Jan.2014 | 04:00 Uhr

Sie hatten die besten Vorschläge: Die Malenter Joachim Dettmann, Hans-Joachim Zühlke und Heiko Schwarten sind als Sieger eines Ideenwettbewerbs der Gemeinde Malente zu Standorten und Gestaltung von Kneipp-Anlagen in der Gemeinde hervorgegangen. Zehn Entwürfe hatte die Gemeinde erhalten, nun wurden die drei besten prämiert.

Den ersten mit 300 Euro dotierten Platz belegte Joachim Dettmann für seinen Vorschlag, am Uferbereich der Kellerseepromenade eine Kneipp-Anlage in Form eines Tretbeckens und einer Liegewiese zum Tautreten zu schaffen. „Joachim Dettmann kann sich aus seiner Kindheit noch gut daran erinnern, dass in dem vorgeschlagenen Bereich in den dreißiger Jahren eine Badeanstalt existierte, die nach dem 2. Weltkrieg abgerissen wurde“, erklärte Bürgermeister Michael Koch, der die Preise gemeinsam mit Bürgervorsteher Rainer Geerdts und dem Vorsitzenden des Tourismus-Ausschusses, Holger Bröhl, überreichte.

Mit dem zweiten Platz und damit 250 Euro belohnt wurde die Idee von Hans-Joachim Zühlke, im Kurpark einen „Barfußpfad“ anzulegen. Der Fühlpfad soll im Bereich des Tretbeckens entstehen und aus unterschiedlichen Materialfeldern bestehen, die mit Sand, Kiessorten, Glassplitt, Rindenstücken oder Holzspänen befüllt sind.

Auf dem dritten Platz landete der Vorschlag von Heiko Schwarten, ein Tretbecken aus weitgehend naturbelassenen, heimischen Materialien zu installieren. Dafür gab es 100 Euro. Das Tretbecken könnte mit einem Kiesbett versehen sein. Statt einem stählernen Handlauf sollte eine Konstruktion aus kleineren Baumstämmen installiert werden. Ein Urlaub in Südtirol hatte Schwarten zu der Idee inspiriert.

„Die von den Preisträgern eingereichten Vorschläge werden nunmehr hinsichtlich der baulichen Realisierung bewertet“, sagte Koch. Dann müsse die Politik über eine Umsetzung entscheiden. Die Gemeinde hatte im Sommer zu dem Wettbewerb aufgerufen. Beteiligen konnten sich sowohl Bürger aus der Gemeinde als auch Bürger, die in Malente arbeiten. Bis Ende September mussten die Vorschläge vorliegen, im November traf der Tourismusausschuss als Jury seine Wahl.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen