Malente : Bestandsaufnahme für Städtebauförderung

Über den nächsten Schritt bei der Umsetzung des Städtebauförderungsprogramm freuen sich Bürgermeisterin Tanja Rönck (li.) und Projektkoordinatorin Birgit Boller.
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Über den nächsten Schritt bei der Umsetzung des Städtebauförderungsprogramm freuen sich Bürgermeisterin Tanja Rönck (li.) und Projektkoordinatorin Birgit Boller.

Für das Städtebauförderungsprogramm entsteht ein Entwicklungskonzept.

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12. Juli 2018, 11:28 Uhr

Nach Jahren der Diskussion und Vorbereitung geht der Prozess der städtebaulichen Entwicklung des Ortes Malente-Gremsmühlen in eine entscheidende Phase: Es beginnen in diesen Tagen vorbereitende Untersuchungen für die Erarbeitung eines integrierten städtebauliches Entwicklungskonzeptes. Um Mitwirkung daran bittet die Gemeinde alle Bürger in dem betroffenen Gebiet.

Die Gemeinde Malente wurde, wie mehrfach berichtet, mit der städtebaulichen Gesamtmaßnahme „Zentrum“ 2017 in das Städtebauförderprogramm „Aktive Stadt- und Ortsteilzentren“ aufgenommen. Ziel dieses Programmes ist die Funktion von Ortszentren zu stärken, damit sie ihrer Aufgabe als Ort für Versorgung, Wirtschaft, Kultur und Begegnung gerecht werden.

Damit die mit dem Landesprogramm verbundenen Fördermittel in Anspruch genommen werden können, müssen als erstes „vorbereitende Untersuchungen“ erfolgen und daraus ein integriertes städtebauliches Entwicklungskonzept erarbeitet werden. Mit dieser Aufgabe wurde die BIG Städtebau GmbH in Hamburg in Kooperation mit der EBP Deutschland GmbH in Berlin betraut. Für das Projekt sind bei der BIG Andreas Kiefer und Kirsten Ebert sowie bei der EPB Stephan Kathke und Jon Rohrbach zuständig.

Als erstes erfolgt, wie das Rathaus mitteilt, eine Bestandsaufnahme im Untersuchungsgebiet. Dazu würden Mitarbeiter der BIG Städtebau die Gebäude, den öffentlichen Raum, die Nutzungsstruktur sowie die technische und soziale Infrastruktur durch persönliche Begehungen erfassen. Prozessbegleitend würden Gespräche mit Schlüsselakteuren geführt und öffentliche Informationsveranstaltungen organisiert. Die Veranstaltungen werden, wie es hieß, rechtzeitig angekündigt.

Die Grundeigentümer im Untersuchungsgebiet erhielten außerdem Informationen per Post. Damit ein bestmögliches Ergebnis erzielt werde, bittet die Gemeinde die Bewohner, Grundeigentümer, Gewerbetreibende und Akteure in dem betroffenen Gebiet um Mitwirkung und Unterstützung. Mitarbeiter der BIG und EBP würden in den nächsten Wochen zu vielen Menschen Kontakt aufnehmen. Wer Fragen hat, kann sich auch an die Projektkoordinatorin im Rathaus, Birgit Boller, wenden (Tel. 04523/9920-22).

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