Berufliches Gymnasium Eutin und FH Lübeck kooperieren

Schulleiter Carsten Ingwertsen-Martensen  (li.) und Dekan Prof. Dr. Martin Ryschka unterschreiben den Kooperationsvertrag. Der Lübecker Studiengangsleiter Prof.  Dr.-Ing. Helmut Bergmann und die Lehrkraft für Elektrotechnik an der Eutiner Schule, Mathias Knorn, freuen sich ebenfalls über die künftige Zusammenarbeit.
Schulleiter Carsten Ingwertsen-Martensen (li.) und Dekan Prof. Dr. Martin Ryschka unterschreiben den Kooperationsvertrag. Der Lübecker Studiengangsleiter Prof. Dr.-Ing. Helmut Bergmann und die Lehrkraft für Elektrotechnik an der Eutiner Schule, Mathias Knorn, freuen sich ebenfalls über die künftige Zusammenarbeit.

shz.de von
01. März 2017, 14:00 Uhr

Die Kreisberufsschule Eutin und die Fachhochschule (FH) Lübeck sind eine außergewöhnliche Kooperation eingegangen, wovon vor allem die Schüler profitieren. Die Kooperation ist zunächst auf vier Jahre ausgelegt.

Ab sofort wird den Schülern des Beruflichen Gymnasiums mit dem Kursus Elektrotechnik das Praktikum
für das Studium an der FH Lübeck anerkannt. Dieses Praktikum umfasst acht praktische Versuche jeweils mit Antestat, Durchführung und Auswertung, wobei der Zeitaufwand pro Versuch etwa zwei bis vier Stunden beträgt. „Kurzum, unsere Absolventen brauchen an diesen Veranstaltungen der FH Lübeck nicht teilnehmen, weil sie diese Versuche bereits bei uns durchgeführt haben. Wir erbringen also Studienleistungen an unserer Schule“, sagte Mathias Knorn als Lehrkraft für Elektrotechnik am Beruflichen Gymnasium.

Im Rahmen der offiziellen Vertragsunterzeichnung berichtete KBS-Leiter Carsten Ingwertsen-Martensen von zuvor langwierigen und intensiven Gesprächen und Verhandlungen. Dies bestätigte der Dekan für den Fachbereich Elektrotechnik/Informatik an der FH Lübeck, Prof. Dr. Martin Ryschka. „Es galt zunächst Widerstände auszuräumen, die hinsichtlich der Qualität bestanden. Aber beide Ausbildungen sind identisch. Daher können wir heute mit einem guten Gefühl die Unterschrift leisten“, sagte Prof. Dr. Ryschka. Ingwertsen-Martensen meint, dass mit der Kooperation der Übergang von der Schule zum Studium erleichtert wird, und wünscht sich, dass derartige Vereinbarungen künftig auch für andere Bereiche, wie zum Beispiel dem Maschinenbau, möglich sind. Derzeit profitieren drei Jahrgänge mit jeweils 15 Schülern von der Zusammenarbeit zwischen dem Beruflichen Gymnasium und der Fachhochschule Lübeck.

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