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Ostholsteiner Anzeiger

17. August 2017 | 04:01 Uhr

Bernd Rubelt bleibt

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Potsdams Politik hat sich für den Mitbewerber aus Kassel entschieden / Rubelt: „Ich habe hier einen tollen Job“

Bauamtsleiter Bernd Rubelt bleibt in Eutin. Die Fraktionen des Potsdamer Stadtparlaments haben bis kurz vor Mitternacht am Montagabend gemeinsam mit Oberbürgermeister Jann Jakobs (SPD) beraten, welcher der beiden Kandidaten – Rubelt oder Mitbewerber Christof Nolda aus Kassel – bei der Stadtverordnetenwahl am heutigen Mittwoch mehrheitsfähig ist. Und sie entschieden sich für Nolda, der mit Grünen-Parteibuch bei Beobachtern vor Ort einen kleinen Bonus hatte, da von vornherein klar war, dass die Grünen den neuen Dezernenten stellen.

Rubelt nimmt es am Tag danach gelassen: „Es war eine tolle Chance für mich und eine gute Erfahrung, es überhaupt bis in die Endrunde geschafft zu haben. Aber nun geht das Leben hier weiter mit vielen tollen Projekten, auf die ich mich auch wirklich freue.“ Die Entscheidung, sich in der laufenden Stadtsanierung für den Posten in Potsdam zu bewerben, sei ihm alles andere als leicht gefallen. „Aber so eine Chance bietet sich so schnell nicht wieder, Potsdam ist einzigartig, deshalb habe ich es versucht. Das war nicht einfach für mich“, sagt Rubelt. In seiner Verwaltung und auch „draußen“ in der Stadt habe er viel positive Rückmeldung von Bürgern erfahren, nachdem bekannt geworden sei, dass er sich für die Stelle als Baubeigeordneter der Stadt Potsdam beworben habe. „Alles Dinge, die sonst oft auf der Strecke bleiben oder nicht gesagt werden.“ Und innerhalb seiner Verwaltung habe er in viele erfreute Gesichter geblickt, als er gestern verkündet habe, dass er bleibe.

Doch Eutin sei keinesfalls der Notnagel, bis sich etwas Besseres finde, betont Rubelt. „Ich habe immer gesagt, dass ich mich nicht wegbeworben habe, sondern die einmalige Chance nutzen wollte. Nun bleibe ich hier und bin wieder voll dabei und freue mich ehrlich auf die vielen tollen Projekte, die wir in Eutin aktuell planen und die schon laufen.“ Allen voran stehen da die historische Reithalle und die Innenstadtsanierung, bei der es „hoch her geht, aber auch das gehört dazu“, sagt Rubelt.

Hoch her wird es auch bei der Diskussion um den FDP-Antrag in der heutigen Stadtvertretersitzung ab 17 Uhr im Kreishaus gehen: Denn die Liberalen beantragen einen Stopp der aktuell geplanten Maßnahmen in der Peterstraße im Sinne der Eutiner Wirtschaftsvereinigung (wir berichteten), die einen langwierigen Eingriff in die Betontragschicht fürchtet.

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erstellt am 06.Dez.2016 | 10:40 Uhr

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