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Wichtige Entscheidung : Berliner planen die Landesgartenschau

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Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Das Berliner Planungsbüro „A 24 Landschaft“ liefert die Blaupause für Eutins Präsentation zur Landesgartenschau 2016.

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erstellt am 18.Okt.2013 | 05:00 Uhr

Das Berliner Planungsbüro „A 24 Landschaft“ liefert die Blaupause für Eutins Präsentation zur Landesgartenschau 2016. Bauamtsleiter Bernd Rubelt bestätigte dem OHA gestern, dass die Stadt jetzt den Planungsauftrag an das Unternehmen vergeben hat, das im Juni den ersten Preis im städtebaulichen Wettbewerb um Eutins künftige Gestaltung zwischen Stadtpark und Bahnhof gewonnen hatte.

Das Büro „A 24 Landschaft“ unterstützte bereits mehrere süddeutsche Städte, darunter Würzburg und Landau, bei Gartenschauen. Sein Entwurf für Eutin hatte mit großer Mehrheit von den Juroren den ersten Preis zugesprochen bekommen.

„Der Entwurf gibt für die Fragen zur städtebaulichen Entwicklung an der Stadtbucht in der Gesamtschau die besseren Antworten und zeigt vor allem auch für die Nachnutzung der Gartenschau-Flächen gute Lösungen“, begründete Rubelt damals die Wahl. Danach hatte die Stadt intensiv mit den insgesamt drei Preisträgern über die konkrete Planung und Honorierung der eng miteinander verbunden Maßnahmen zur Stadtsanierung und Landesgartenschau verhandelt. Die Ende September im Ausschuss für Stadtentwicklung beschlossene Auftragsvergabe ist nach Ablauf von Einspruchsfristen jetzt offiziell.

Nach dem Willen der Stadtvertreter soll bei der Planung ein Schwerpunkt auf die „ökologische und ökonomische Nachhaltigkeit“ aller Investitionen gelegt werden. Mit anderen Worten: Was im Innenstadtbereich und an der Stadtbucht für 2016 geschaffen wird, soll auch danach als Aushängeschild für Eutin wirken. Da sei der eigentliche Clou der Landesgartenschau, betonte Rubelt: „Sie ist der Hebel, um die überfällige Stadtsanierung in Schwung zu bringen.“ Dafür sei mit der Aufnahme Eutins ins lukrative Städtebauförderungsprogramm Denkmalschutz der Weg geebnet. “

 

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