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Ostholsteiner Anzeiger

16. Dezember 2017 | 12:30 Uhr

„Beitrag zur Erinnerung an die NS-Zeit“

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

shz.de von
erstellt am 30.Sep.2013 | 00:31 Uhr

Als „wichtig für unsere Gesellschaft und die Menschen in unserem Land“ hat Kulturstaatssekretär Eberhard Schmidt-Elsaeßer die am Sonntag eröffnete ständige Ausstellung „Ein frühes KZ in Ahrensbök“ in der KZ-Gedenkstätte Ahrensbök bezeichnet. Die dunkle Geschichte des Nationalsozialismus dürfe sich nie wiederholen, erklärte Schmidt-Elsaeßer bei der Veranstaltung. Die von den Mitgliedern und Unterstützern der „Gedenkstätte Ahrensbök“ initiierte Ausstellung beleuchte die Frühphase der NS-Zeit in Schleswig-Holstein und leiste damit einen wichtigen Beitrag, das Wissen um die Geschehnisse dieser Zeit in der Region zu bewahren.

Für die Landesregierung sei es ein sehr wichtiges Anliegen und erklärtes Ziel, das Wissen um die Geschehnisse der NS-Zeit in unserer Region zu bewahren. Die Gedenkstätte Ahrensbök dokumentiere in komprimierter Weise einen zeitlichen Längsschnitt der nationalsozialistischen Entwicklung in der Geschichte Schleswig-Holsteins. Das lokalgeschichtliche Geschehen in Ahrensbök spiegele in wesentlichen Teilen die NS-Gewaltpolitik und deren Folgen in ihrer Gesamtheit wider: Beginnend mit der Einrichtung eines provisorischen Konzentrationslagers 1933 – bis zum Todesmarsch von Häftlingen aus dem Konzentrationslager Ausschwitz nach Ahrensbök am Ende der NS-Herrschaft 1945.

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