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Ostholsteiner Anzeiger

22. August 2017 | 04:21 Uhr

Beifall für die LGS-Planer

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Geschäftsstelle beackert zahlreiche Themenfelder, um die Gartenschau zu einem Erfolg zu machen

Für spürbare Erleichterung und lauten Beifall der Stadtvertreter sorgte im Hauptausschuss der Zwischenbericht zur Landesgartenschau. Er endete mit dieser Aussage des Geschäftsführers Martin Klehs: „Wir liegen absolut im Zeit- und Wirtschaftsplan. Das gibt uns allen ein sehr gutes Gefühl.“

Zusammen mit Bernd Rubelt, seinem Kollegen in der städtischen Landesgartenschau GmbH (LGS), hatte Klehs einen umfangreichen Überblick zum Stand der Planungen und bisherigen Initiativen für die in gut 13 Monaten startende Großveranstaltung gegeben. Deutlich wurde dabei, dass die mittlerweile elf Mitarbeiter starke Geschäftsstelle auf vielen Feldern ackert – von der konkreten Gestaltung der geplanten Themengärten bis zur Werbung für Bustouren zur Landesgartenschau. Dafür habe man entsprechende Messen besucht und gezielt 1300 Unternehmen in ganz Deutschland angeschrieben – mit großer Resonanz: „Das Fax-Gerät stand tagelang nicht still“, so Klehs. Besonders im Blick habe man natürlich die Busreise-Veranstalter in den norddeutschen Bundesländern: „2016 findet hier keine weitere Gartenschau statt, das ist ein Vorteil für Eutin.“ Was die Stadt in der Zeit alles Schönes zu bieten hat, wird in einem eigens zusammengestellten Verkaufshandbuch dargestellt.

In der Stadt selber sollen die Wegweisungen zur Gartenschau durch die „Rosenfrau als Leitfigur“ leicht zu finden seien. Dafür würden entsprechende Beschilderungen vorbereitet. Weit gediehen sind Klehs zufolge auch die Vereinbarungen mit Sponsoren und Kooperationspartnern. Neben der Sparkasse Holstein sei jetzt auch Langnese als Großsponsor im Boot; als Partner der Gartenschau treten die Unrernehmen Hansa-Park und Karls Erdbeerhof sowie der Verband Ostsee Holstein Tourismus, die Tourismuszentrale Holsteinische Schweiz, die Eutin GmbH, die Eutiner Festspiele und die Stiftung Schloß Eutin auf.

Klehs kündigte ein abwechslungsreiches Veranstaltungsprogramm für die fünfmonatige Gartenschau an: „Wir wollen den Dauerkarteninhabern Lust machen, die Gartenschau möglichst oft zu besuchen.“ Das Buchen von Künstlern sei aber nicht ganz einfach: „Welche Preise da verlangt werden, lässt einen manchmal auf den Rücken fallen.“

Viel leichter gelinge es, ein Drachenbootrennen auf dem See oder ein Freiluftkino sowie das Mitwirken von Vereinen zu organisieren. Matthias Rachfahl (CDU), Vorsitzender des Hauptausschusses, regte an, das Thema Veranstaltungen extra zu beraten.

Eine vielfältig zu nutzende Hauptbühne wird von der Sparkasse Holstein für bis zu 1000 Zuschauer auf dem Parkplatz am Schloss errichtet. Das Konzept für die Eröffnungsveranstaltung am 28. April 2016 werde von einer Arbeitsgruppe gerade diskutiert, so Klehs. Wie die Freilichtbühne im Schlossgarten eingebunden werden soll, blieb noch offen.

Sehr zufrieden äußerte sich Martin Klehs über die Mitmach-Bereitschaft von Gartenbaubetrieben: „Wir konnten 13 Parzellen für die Haus- und Themengärten vergeben, mehr als gedacht.“ Auch der 1,4 Hektar große Küchengarten sei komplett ausgebucht, eine Entwicklung, die laut Bernd Rubelt vor wenigen Monaten noch nicht für möglich gehalten werden konnte. Aber die Stiftung Schloß Eutin habe zuletzt enorm viel in dem Gartenbereich auf den Weg gebracht. Um die gastronomische Betreuung der LGS-Besucher wetteifern bis Ende März noch drei Betriebe.

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erstellt am 18.Mär.2015 | 16:54 Uhr

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