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Ostholsteiner Anzeiger

19. Oktober 2017 | 02:09 Uhr

Beifall für Beschluss zum Leitungsausbau

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Unternehmensverband und FDP begrüßen Signal für eine 380-kV-Stromleitung

von
erstellt am 17.Jan.2014 | 00:33 Uhr

„Geht doch!“ Aufatmend kommentiert der Unternehmensverband Ostholstein-Plön die Entscheidung der Bundesnetzagentur, nun doch die lange diskutierte 380-kV-Hochspannungsleitung von Göhl nach Lübeck zu genehmigen, Zufrieden damit äußerte sich auch die FDP-Kreistagsfraktion.

Eberhard Rauch, Geschäftsführer des Unternehmensverbandes, sieht den Beschluss der Agentur im Einklang mit der bereits Ende 2011 aufgestellten Forderung des Verbandes nach einem zügigen Ausbau des Hochspannungsnetzes. Nun werde endlich sichergestellt, dass der in Ostholstein produzierte Windstrom auch in das Stromnetz eingespeist werden könne.

„Nach Ansicht des Unternehmensverbandes ist es nun wichtig, die Trassenplanung im Einklang mit allen Betroffenen, vor allem aber auch im Dialog mit der Bevölkerung voranzutreiben. Wir fordern eine enge Abstimmung mit anderen Trassen und in der Region geplanten Infrastruktur-Großvorhaben wie der Hinterlandanbindung zur Festen Fehmarnbelt-Querung. Außerdem muss die Bereitstellung von Ausgleichsflächen für den Eingriff in den Naturhaushalt und das Landschaftsbild angesichts begrenzter landwirtschaftlicher Flächen vor allem auch unter Berücksichtigung touristischer Belange einer zielorientierten Lösung zugeführt werden“, so Rauch wörtlich.

Die FDP sei von der Mitteilung der Bundesnetzagentur, den Ausbau der 380 Kilovolt-Trasse von Göhl nach Lübeck doch in den Netzentwicklungsplan 2013 aufzunehmen, zwar überrascht worden, habe aber grundsätzlich immer darauf gehofft, sagte Fraktionschef Manfred Breiter. Umso unverständlicher seien die Vorbehalte aus der SPD-Landtagsfraktion. Deren Forderung, man müsse erst klären, ob nur eine 380-kV-Leitung den erzeugten Strom abtransportieren könne oder ob dies auch über die bestehenden Trassen gehe, führe zur Frage, auf welchen Informationen dies beruhe. so Breiter. Eine ähnliche Auffassung sei ja Anfang 2013 auch schon einmal von der SPD-Bundestagsabgeordneten Bettina Hagedorn und ihrem Landtagskollegen Lars Winter vertreten worden. „Nachvollziehbar sind diese auch damals schon nicht gewesen“, sagte Breiter.


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