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Zukunft der Hutzfelder Schule : „Beide Schulstandorte sichern“

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Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Gestern hat sich Malente entschieden, heute fällt die politische Vorentscheidung über die Zukunft der beiden Schulstandorte Hutzfeld und Malente in Bosau. Schulrat Manfred Meyer appelliert an die Vernunft. Und er warnt vor den Folgen einer egoistischen Entscheidung,

Für Schulrat Manfred Meyer gibt es ein Ziel: in Hutzfeld muss möglichst langfristig ein Bildungsangebot bis zum Erwerb des Realschulabschlusses möglich sein. Eine Malenter Entscheidung gegen eine Fusion mit Hutzfeld könnte bereits zum Schuljahresbeginn 1. August 2014 das Aus für die Heinrich-Harms-Schule bedeuten. „Das wäre am Ende die schlechteste Lösung“, wünscht sich Meyer auch im schulischen Bereich mehr kommunale Zusammenarbeit.

Nach seinen Worten wird es für den Schulstandort Malente durch die Fusion mit Hutzfeld keine Nachteile geben. Beide Schulen hätten identische Planstellenzuweisungsverfahren, deren Umfang auf die Schülerzahlen bezogen seien. Es würde künftig nur eine gemeinsame Schulleitung geben – eine Stelle, die in Malente angesiedelt bleibe schon dort lange Zeit vakant sei. Sie könnte durch den Hutzfelder Schulleiter Albrecht Dudy besetzt werden. Für Manfred Meyer „eine optimale Lösung“. Verändern würden sich lediglich die Strukturen beider Schulen: es gebe nur noch eine Schul- und Lehrerkonferenz sowie einen Schulelternbeirat.

Auch die befürchteten wechselseitigen Transporte von Schülern werde es nicht geben. Meyer: „Jeder Standort behält seine Lerngruppen.“ Allenfalls Schüler aus Hutzfeld könnten wegen des Besuchs von Wahlpflichtkursen nach Malente gefahren werden müssen – aber nicht die Malenter Schüler nach Hutzfeld. Ein Pendeln sei auch für die Lehrer nicht vorgesehen. Eine Ausnahme bildeten lediglich Vertretungen bei Erkrankungen, so Meyer. Aber das sei auch jetzt schon möglich. Die Lehrer würden dann von der Schulaufsicht bei Bedarf eingesetzt.

Im OHA-Gespräch stellte Manfred Meyer eine Frage an die Politiker: „Wäre diese Diskussion auch geführt worden, wenn Malente in der schwächeren Position gewesen wäre?“ In Malente nur nach Vorteilen einer organisatorischen Verschmelzung zu suchen, sei langfristig zu kurz gedacht.

 

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erstellt am 27.Aug.2013 | 18:52 Uhr

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