Eutiner Festspiele : "Bei Kritik das große Bild nicht vergessen"

David Neely (l.) und Hans-Wilhelm Hagen im Gespräch.
David Neely (l.) und Hans-Wilhelm Hagen im Gespräch.

Professor David Neely zieht ein erstes Fazit des Engagements der Musiker aus Lawrence bei den Festspielen.

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10. August 2011, 10:46 Uhr

eutin | Professor David Neely, der im Dezember mit den Vertretern der Wirtschaftsvereinigung Eutin das Konzept einer auf drei Jahre angelegten musikalischen Hilfe aus der Partnerstadt Lawrence für die Festspiele entworfen hatte, zeigte sich vom Gelingen des Experiments überzeugt. "Wir haben uns große Mühe gegeben. Wenn man bedenkt, dass wir nur sechs Monate Vorbereitungszeit hatten, dann bin ich ganz stolz auf unsere Leute."

Man dürfe bei einiger Kritik an den Leistungen nicht vergessen, dass es sich um Studenten und noch keine professionellen Musiker handele. Natürlich habe es auch einige Schwierigkeiten gegeben, aber die seien zu überwinden gewesen und sollten in der Gewichtung, ob Eutin auch 2012 mit Lawrence zusammen die Festspiele gestalten wolle, nicht zu hoch bewertet werden. Neely: "Man sollte bei aller Kritik das große Bild nicht vergessen. Hier wird eine Städte-Partnerschaft auf musikalische Weise gelebt. Wir sind dazu weiter bereit."

Über 2012 stehe er mit den Verantwortlichen der WVE in freundschaftlichen Gesprächen. Festspiele-Geschäftsführer Marcus Gutzeit bestätigte, dass nach Wegen gesucht werde, die Zusammenarbeit mit Lawrence gezielt zu verbessern. "Aber auf jeden Fall sind wir Lawrence über die Maßen dankbar und wollen die vereinbarte Kooperation auch fortsetzen", sagte er dem OHA.

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