Bei der LGS gibt es nur „fairen“ Kaffee

Freude über den Fair-Trade-Pakt: Bürgervorsteher Dieter Holst (im Vordergrund) sowie (von links) Barbara Braasch, Karl-Heinz Schmidt, Bürgermeister Klaus-Dieter Schulz, Andreas Hellmund, Kartin Klehs und Hans-Peter Klausberger.
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Freude über den Fair-Trade-Pakt: Bürgervorsteher Dieter Holst (im Vordergrund) sowie (von links) Barbara Braasch, Karl-Heinz Schmidt, Bürgermeister Klaus-Dieter Schulz, Andreas Hellmund, Kartin Klehs und Hans-Peter Klausberger.

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14. April 2016, 12:07 Uhr

So etwas hat es nach Wissen von LGS-Gastronom Andreas Hellmund noch nicht gegeben: Während der Landesgartenschau in Eutin wird ausnahmslos fair gehandelter Kaffee und Tee ausgeschenkt. Damit wird eine Anregung der städtischen Fair-Trade-Initiative umgesetzt, auf deren Betreiben hin Eutin im November 2013 zur ersten Fairtrade-Stadt in Ostholstein wurde.

Lieferantin ist die Firma Gepa aus Wuppertal, nach eigenen Angaben die größte europäische Importeurin fair gehandelter Lebensmittel. Hellmund rechnet mit rund drei Tonnen Kaffee, die in den 159 Tagen der Landesgartenschau verarbeitet werden. Die Geschmacksstärke der Arabica- und Robustamischungen reiche von mittelkräftig bis vollaromatisch, würzig, ergänzte Gepa-Gebietsvertreter Karl-Heinz Schmidt.

Barbara Braasch und Hans-Peter Klausberger von der Fair-Trade-Initiative bekundeten gestern Freude über den Erfolg ihrer Anregung. „Die Landesgartenschau in Eutin ist eine gute Plattform, um die Idee des fairen Handels auch überregional zu unterstützen“, sagte Barbara Braasch, und Klausberger bescheinigte Gepa, in vielen Bereichen über die Mindestkriterien des Fairen Handels hinaus zu gehen. Die Einbindung zu Fair Trade passe zum nachhaltigen Konzept der LGS Eutin und mache sie noch ein bisschen mehr besonders, merkte LGS-Geschäftsführer Martin Klehs an.

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