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Bei der Eutiner Ruderregatta ziehen alle an einem Strang

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

shz.de von
erstellt am 30.Dez.2016 | 19:39 Uhr

Eine Portion Mut gehört schon dazu, wenn sich Ungeübte zum ersten Mal in ein Ruderboot setzen. Zumal dann, wenn sie sich nur wenige Wochen später einem Wettkampf stellen. Das Team der „Pique Ferry Agency“ gehörte zu den rund 30 Bootsbesatzungen, die sich im September der Herausforderung stellten.

Das Eutiner Unternehmen hat seine Ruderquote verdoppelt. Im Vorjahr hatte Pique einen Mixed-Vierer an den Start gebracht, in diesem Jahr kam eine Frauen-Crew hinzu, für die Gunilla Graeber, Anne Clausen, Lisa Ausborn und Svea Clausen im Wandervierer sportliches Terrain eroberten. Ihr Ruderpate war der GRVE-Vorsitzende Wulf Schöning, der seine Aufgabe gelassen angeht: „Häufig ist es so, dass es nach zwei, manchmal nach drei Einheiten so gleichmäßig geht, dass Freude aufkommt, bei mir – und auch bei den Aktiven.“ Der Piquet Frauen-Vierer lernte schnell. „Man muss an einem Strang ziehen“, sagte Gunilla Gräber, die im Unternehmen in der Buchhaltung arbeitet. Das Ruder-Quartett hatte 2016 Glück mit dem Wetter, konnte das Wassersportrevier Fissauer Bucht bei warmen Sonnenstrahlen genießen. „Es ist einfach schön, auf dem See zu rudern und dabei die Natur zu erleben“, schwärmte Svea Clausen

Die „Firmen- und Teamregatta“ des Germania Rudervereins Eutin (GRVE) und des Ostholsteiner Anzeigers ist zu einem festen Termin im Eutiner Veranstaltungskalender geworden. 2016 fand sie zum sechsten Mal statt – und lockte hunderte Zuschauer auf das GRVE-Gelände. Während sich die Hobbyruderinnen und -ruderer auf der rund 700 Meter langen Strecke anstrengten, zückten die Schaulustigen Ferngläser, Fotoapparate und Handys, um die Regatta besser zu verfolgen oder für die Nachwelt festzuhalten.

Ein kurzes Video zur Vorbereitung des Frauen-Teams der „Pique Ferry Agency“ ist unter dem Link zu sehen, zu dem der QR-Code unten führt.

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