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Behnk will sich für familienfreundliches Eutin stark machen

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

shz.de von
erstellt am 08.Jan.2016 | 00:36 Uhr

Sieben Wochen vor der Bürgermeisterwahl eröffnet Kandidat Carsten Behnk die „heiße Phase“ seines Wahlkampfes. Die Botschaft des Verwaltungsfachwirtes ist klar: Er will als „Anwalt der Stadt“ und „Chef der Verwaltung“ eine Vision für Eutin 2030 entwickeln. „Wir müssen über die Landesgartenschau hinaus denken“, sagt der 48-Jährige.

Besonders im Fokus sei dabei die Verbesserung der Kommunikation als Stadt und Verwaltung nach außen, aber auch innerhalb des Rathauses. „Ich habe durch viele Gespräche den Eindruck, dass dies verbesserungswürdig ist.“ Und noch etwas sei ihm immer wieder begegnet, ob beim Infostand auf dem Wochenmarkt oder beim Nachbarschaftsgrillen: „Eutin ist in Bewegung“. Behnk: „Es gibt so viele Konzepte und Projekte für die Stadt und wir müssen diese auch zeitnah verfolgen, damit die Halbwertszeit nicht abgelaufen ist, bevor die ausführenden Planungen laufen.“ Behnk will die soziale Gemeinschaft stärken und die Interessen aller versuchen zu berücksichtigen – „ich will mich für ein familienfreundliches Eutin stark machen“.

Behnk will die Infrastruktur verbessern: „Nur, wenn diese modern und leistungsfähig ist, ist es möglich, Wachstum zu erreichen, neue Einwohner nach Eutin zu locken und so langfristig auch die Kaufkraft zu stärken“. Er lobte den Breitbandausbau der Stadtwerke, der unbedingt fortgeführt werden müsse. Auch das Verkehrs-, Rad- und Fußwege-Konzept wolle er vorantreiben und verbessern. „Ich bin überzeugt davon, wenn das Angebot für Radfahrer in Eutin ein besseres wäre, würden auch viel mehr aufs Rad steigen.“ Ein vernünftiges Radwegenetz, das auch entsprechend vermarktet werde, sei ebenso wichtig für den Tourismus in der Region, wie der Hinweis auf Wassersportmöglichkeiten und beispielsweise den Bootsverleih. „Als Einheimischer weiß man um die touristische Bedeutung Eutins, doch für Besucher liegt einfach noch vieles im Verborgenen.“

Politisch will er sich für mehr Bürger- und Jugendbeteiligung stark machen, das oftmals gar nicht so schwer sei, wie von vielen befürchtet. „Veränderungen müssen mit Fingerspitzengefühl angepackt und vom breiten Konsens getragen werden“, sagt Behnk. „Die Versetzung des Ehrenmals geht nicht gegen den Bürgerwillen“, nennt er als Beispiel. „Ich möchte die Stärken Eutins als Bildungs- und Kulturstandort, für den Sport aber auch Tourismus, Handel und Gewerbe sichern und kräftigen.“ Ein großes Augenmerk lege er dabei auch auf eine erfolgreiche Nachnutzung der LGS. „Es darf nicht passieren, dass alle Errungenschaften und Mühen nach diesem Jahr verpuffen.“

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