Begeistert von Besuch in Polen

30 junge Musiker aus dem Kreis Plön waren in Kedzierzyn-Kozle zu Gast.  Fotos: oha
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30 junge Musiker aus dem Kreis Plön waren in Kedzierzyn-Kozle zu Gast. Fotos: oha

30 Plöner Kreismusikschüler erlebten sechs spannende Tage in Kedzierzyn-Kozle

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29. Mai 2016, 17:45 Uhr

Sechs intensive Tage mit vielen neuen Erlebnissen und vor allen Dingen mit ausgedehnten Proben und zwei Konzerten in Polen liegen hinter den 30 Schülerinnen und Schülern der Kreismusikschule Plön. Sie waren mit sechs Lehrkräften und einer betreuenden Mutter einer Einladung der polnischen Partnermusikschule gefolgt.

„Die Partnerschaft besteht mittlerweile seit über 25 Jahren, sodass wir in vielen Details der Fahrt eine gewisse Übung hatten“, berichtete Franz-Michael Deimling, Leiter der Kreismusikschule Plön. Neu war, dass mit zwei Erstklässlern und weiteren Grundschulkindern aus dem Junior-Orchester ganz junge Musiker und die beiden syrischen Mitglieder des KMS Pops Orchestras Taha und Rashed dabei waren. Deimling: „Alle dokumentechnischen Hürden wurden genommen.“

Nach zwölfstündiger Hinfahrt bsichtigten die Plöner Krakau und in die Salzmine Wieliczka. Zwei Tage wurde von morgens bis abends geprobt – unterbrochen nur durch Mittagessen, Kaffeetrinken und Abendessen. Abends gab es jeweils eine polnisch-deutsche Disco.

Die Ergebnisse der Proben konnten sich hören lassen. In einem gemeinsamen Konzert spielten etwa 70 polnische und deutsche Musiker in der Sporthalle von Kedzierzyn-Kozle vor mehreren hundert Schulkindern unter schwierigsten akustischen Bedingungen. Im Programm waren auch zwei Uraufführungen: „Muwascha Lamma Bada“ von Erik Kross und „Musik mit Kino im Kopf“ mit den Sätzen „SOS“ und „Alarm“ von Franz-Michael Deimling.

Am Nachmittag stand ein Empfang bei der Stadtpräsidenten von Kedzierzyn-Kozle auf dem Programm, bevor es wieder zurück zur Musikschule ging, um dort im Garten das abschließende Open-Air-Konzert vorzubereiten. Der Tag endete mit einem gemeinsamen polnisch-deutschen Abendessen, einem teilweise tränenreichen Abschied mit dem Wunsch, sich bald wiederzusehen. Nach einer kurzen Nacht startete am Donnerstagmorgen vom Annaberg aus die zwölfstündige Rückfahrt nach Plön.

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