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Ostholsteiner Anzeiger

19. Oktober 2017 | 12:04 Uhr

Baupläne spalten WVE

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Neue Details zur Peterstraße / Entscheid zulässig?

shz.de von
erstellt am 19.Dez.2016 | 00:54 Uhr

„Ohne Worte“ – das Bekanntwerden eines möglichen Bürgerentscheids, um die Sanierungsmaßnahmen in der Peterstraße zu stoppen, löste am Wochenende bei vielen Händlern Kopfschütteln aus. Marcus Gutzeit, Thorben Junge und Peter Scholz waren nach dem Infotreffen am Freitag zur Kommunalaufsicht gegangen, um „einen Bürgerentscheid auf den Weg zu bringen“, wie die drei Initiatoren im Anschluss mitteilten (wir berichteten). Viele Kaufleute sehen darin eine Spaltung der Wirtschaftsvereinigung: „Ein Teil will nach Kiel, der andere einen Bürgerentscheid. Wie kommt das denn in der Öffentlichkeit an?“, fragen sich einige Geschäftsleute. Stefan Knorr vom Weingeist ist der einzige, der dazu öffentlich Stellung bezieht: „Wir brauchen keinen Streit über die Öffentlichkeit. Wir brauchen Zusammenhalt und den direkten Dialog mit den Entscheidern.“

Ob es überhaupt zu einem Bürgerentscheid kommt, ist noch fraglich: Nach OHA-Informationen ist ein solcher Entscheid nicht zulässig, wenn die Gemeinde durch das Ergebnis dazu gezwungen wird, bestehende Verträge zu brechen oder gar gegen geltendes Recht zu verstoßen. Ob die Auftragsvergabe für die Peterstraße schon erfolgte, ist offiziell noch nicht bekannt. Die Fördermittelverträge sind allerdings schon geschlossen.

Seitens der Stadt ist geplant Anfang Mai mit den Bauarbeiten in der Peterstraße mit dem ersten Baufeld Höhe Allwörden und Aldrup zu beginnen. Die gesamte Peterstraße bis zur Albert-Mahlstedt-Straße soll in drei Baufelder eingeteilt werden, die jeweil wie folgt bearbeitet werden sollen: Auf der Seite bei Allwörden beginnend, wird der Fußweg und die gesamte Straßenfläche aufgenommen, auf der Seite bei Aldrup kann an der Baustelle vorbei gelaufen werden. Ist der größere Teil fertig, wird im kleineren Bereich gearbeitet und die Fußgänger dort entlang geleitet. „Alle Geschäfte werden jederzeit erreichbar sein“, betonte Stadtmanagerin Kerstin Stein-Schmidt. Wie groß ein Baufeld sein wird und wie die Lösungen für die Gastronomen in der Straße aussehen, werde derzeit noch erarbeitet. Mehr Informationen soll es auf dem Infotreffen der Stadt am 26. Januar ab 18.30 Uhr im Bauamt geben.

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