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Ostholsteiner Anzeiger

20. Oktober 2017 | 08:17 Uhr

Eutin : Baufortschritt beeindruckt die Besucher

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Rund 100 Interessierte kamen zur vorletzten Baustellenführung auf das Bauhofareal. Sie bestaunten Torhäuser und Planungen für Kuhstall.

von
erstellt am 05.Sep.2015 | 11:30 Uhr

Es gab keine lauten „Aahs“ und „Oohs“, doch die Bewunderung der gut 100 Interessierten bei der Baustellenführung auf dem Bauhofareal für das bisher geleistete bekamen die LGS-Verantwortlichen gestern Nachmittag schon zu spüren. „Das ist ja Wahnsinn, was sich hier alles bewegt hat“, sagte ein Eutiner anerkennend. Es zauberte ein Lächeln in das Gesicht derjenigen, die oft genug für die Sache mit der Politik streiten und Skeptiker überzeugen mussten.

Das Bauhofareal wird zur LGS ein zentraler Punkt mit dem Regionalmarkt, der Hallenschau, der Blumenhalle und der Hauptgastronomie – erreichbar vom Land und Wasser (Steg an Freilichtbühne). Am deutlichsten wird die Veränderung an den beiden Torhäusern. Das alte Reet ist weg, der seltene Blick ins Innere wird möglich, weil die teils sehr maroden Gefache entfernt wurden. „Die Steine, soweit möglich, werden wir wieder verwenden“, erklärte Architekt Joachim Lenschow vom Büro Drees und Sommer, das diese und andere LGS-Baustellen betreut. Bis Ende des Jahres soll die Gebäudehülle wieder geschlossen werden, sollen also ein neues Reetdach fertig und die Gefache gefüllt sein. Es sei ein ständiger Spagat zwischen Erhalt und Sanierung bei einem geringen Investitionsvolumen, so Lenschow. Für beide Gebäude sind rund 1,6 Millionen Euro geplant. Die Tücken: Es musste mehr Holz ausgetauscht werden als geplant und die dicke Wand des einstigen Pferdestalls ist nicht trocken zu kriegen. Lenschow: „Deshalb werden wir eine kleine Heizung im unteren Bereich einbauen.“ Die Remise, das Torhaus neben dem Stallgebäude, soll als Regionalmarkt für Imker, Künstler oder Landwirte dienen.

Der einstige Kuhstall soll nur mit geringen Mitteln für die Hallenschau hergerichtet werden, da das Gebäude später abgerissen wird, um an dieser Stelle Platz für eine Kultur-Jugendherberge zu machen. Denn das ist langfristig erklärtes Ziel für das Bauhofareal mit Opernscheune, für Veranstaltungen nutzbar Torhäuser und dem Vogthaus, wie Bernd Rubelt, LGS-Geschäftsführer und Bauamtsleiter, betonte.

Vor dem Kuhstall ist die Hauptgastronomie geplant (wir berichteten). Der Platz zwischen allen Gebäuden ist fast fertig, die Rosen wurden schon für die Festspielzeit gepflanzt. „Sonst hätten wir die erhoffte Qualität 2016 nicht gehabt“, sagt Rubelt.

 

 

 


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