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Erste Spatenstiche : Baubeginn für die Landesgartenschau

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Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Ministerpräsident Torsten Albig spricht in Eutin von einer „kleinen Bundesgartenschau“ und gerät ins Schwärmen.

shz.de von
erstellt am 09.Sep.2014 | 07:00 Uhr

Ministerpräsident Torsten Albig (SPD) geriet ins Schwärmen: „Was muss das für ein zauberhafter Tag sein?“, fragte er, als er sich ausmalte, wie Eutin-Besucher 2016 erst die Landesgartenschau und anschließend an einem lauen Sommerabend eine Vorstellung der Eutiner Festspiele auf der Freilichtbühne besuchen. Mit einer gehörigen Portion Optimismus vollzog Albig als Schirmherr gestern den ersten Spatenstich für die dritte Landesgartenschau (LGS), die am 28. April 2016 in Eutin eröffnet werden und bis zum 3. Oktober dauern soll.

Publikumswirksam stieg Albig in einen Minibagger, um nach dem obligatorischen Spatenstich mit Bürgervorsteher Dieter Holst, Bürgermeister Klaus-Dieter Schulz, dem verantwortlichen Landschaftsarchitekten Steffan Robel und weiteren Verantwortlichen die Pflanzung einer Stileiche auf dem Gartenschaugelände zu vollenden.

Da Eutin in einer Tourismusregion liege, werde die LGS auch viele Urlauber aus ganz Deutschland anziehen, erklärte Albig. „Viele werden die Landesgartenschau als eine kleine Bundesgartenschau erleben.“ Er machte klar, dass das Land seinen Beitrag dafür leisten werde, die angestrebten 600 000 Besucher in den 159 Tagen der Schau nach Eutin zu holen. „Wir werden den Menschen das zu einem ,Muss‘ erklären. Der Urlaub wird nicht vollständig sein, wenn sie nicht mindestens einen Tag bei der Landesgartenschau waren.“ Das werde Bestandteil der Tourismusstrategie des Landes sein, betonte Albig und zeigte sich zuversichtlich: „Ich glaube, die 600 000 werden wir hinbekommen.“

Der Regierungschef lobte die Verantwortlichen für ihre Entscheidung, Eutin nach Schleswig (2008) und Norderstedt (2011) zum dritten Austragungsort der LGS zu machen. „Es braucht Mut, es braucht Kraft, ein solches Projekt anzuschieben.“ Doch wer Chancen nicht ergreife, werde sie auch nicht nutzen. „Sie werden Erfolg haben, da bin ich mir ganz sicher.“

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