Basketballerinnen holen Oberligatitel

BG Ostholstein macht den Meistertitel mit einem 68:53 bei Vorwärts Kiel perfekt

shz.de von
06. März 2017, 20:06 Uhr

Die BG Ostholstein hat sich im vorletzten Saisonspiel mit einem 68:53 (31:21)-Sieg bei der Freien Turnerschaft Vorwärts Kiel den Meistertitel in der Basketball-Oberliga der Frauen gesichert. Nach dem Abpfiff kannte der Jubel bei den Eutinerinnen keine Grenzen.

„Wir waren von Anfang an hellwach in Angriff und Verteidigung und man merkte den Spielerinnen an, dass sie unbedingt gewinnen wollten“, sagte Teamsprecher Raphael Bröker. Die BG Ostholstein setzte die Gastgeberinnen gleich unter Druck, störten schon den Spielaufbau. So zwangen sie die Kielerinnen zu schlechten Pässen und Würfen. Die Folge waren Schnellangriffe der BG, die auch zu Punkten führten. Vor allem die Aufbau- und Flügelspielerinnen profitierten von den Fastbreaks, sie markierten dadurch mehr als die Hälfte der Punkte.

Unter dem Korb hatten es die Centerinnen schwer, weil die Gastgeberinnen ihre Zonenverteidigung gut verschoben, so dass die BG keine Lücken fand, um zum Korb zu ziehen oder einen Wurf aus der Mitteldistanz zu nehmen. Auf der anderen Seite stellten die Eutinerinnen die Passwege zu der FT-Centerin geschickt zu und nahmen ihr so oft die Wirkung.

Das Team habe sehr konzentriert gespielt, meinte Bröker. Der Vorsprung habe durchweg zehn bis 20 Punkte betragen. „So konnten wir allen Spielerinnen genügend Spielzeit geben, ohne in Bedrängnis zu geraten oder Kiel noch einmal ins Spiel kommen zu lassen. Es war vom Anfang bis zum Ende des Spiels ein verdienter Sieg“, sagte Raphael Bröker.

Ein kleiner Kritikpunkt sei die Chancenverwertung beim Überzahlspiel gewesen. Ihr letztes Saisonspiel bestreiten die frischgebackenen Oberligameisterinnen am Sonntag, dem 19. März, um 13 Uhr bei der Lübecker Turnerschaft. „Da können wir ganz ohne Druck spielen und das letzte Saisonspiel genießen“, blickt Bröker voraus.

Die BG Ostholstein spielte mit Franziska Kröger, Franziska Baucks (je 14 Punkte), Pia Fobian (12), Lena Fobian, Paulina Paaschburg (je 8), Wiebke Schwartau, Juliane Krohn (je 6), Anna Venzke, Henriette Schwartau und Michelle Krafczyk. Paula Kahmke fehlte aufgrund ihres Studiums und Jura Richter aus privaten Gründen. „Wir als Trainer waren froh mit so vielen Spielerinnen zum Auswärtsspiel zu reisen, das spiegelt den Zusammenhalt des Teams wider“, sagte Bröker.

zur Startseite

Kommentare

Leserkommentare anzeigen