zur Navigation springen

Barocke Orgelmusik und Jazz zum Ende der Orgelwochen

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

von
erstellt am 13.Sep.2014 | 13:17 Uhr

Barocke Orgelmusik und Jazz: Mit einem ungewöhnlichen Programm beschließen Mittwoch. 17. September, um 20 Uhr der Jazz-Saxofonist Fiete Felsch und Eutins Michaelis-Organist Martin West die Internationalen Orgelwochen in der Michaeliskirche.

West wird Orgelwerke des berühmten Lübecker St.-Marienorganisten Dieterich Buxtehude und dessen Amtsvorgängers Franz Tunder spielen. Die Musik Buxtehudes gilt als Höhepunkt deutscher Orgelkunst vor Johann Sebastian Bach, sie zeichnet sich durch große Farbigkeit, Vitalität, extreme Kontraste und durch die Einbeziehung des Raumes in die Musik aus.

Buxtehude lässt dem Spieler viel Raum für eigene Gestaltung, sehr gut geeignet für darauf aufbauende Improvisation. Daraus entstand die Idee, die Musik mit den Mitteln des Jazz „weiterzuspinnen“. Das haben West und Fiete Felsch vor, die schon einmal in den 90er Jahren gemeinsam in St. Michaelis gespielt haben.

Der in Hamburg lebende Saxophonist, Flötist und Klarinettist Fiete Felsch ist erster Saxofonist bei der NDR-Bigband und Professor für Saxofon und Improvisation an der Hochschule für Musik und Theater in Hamburg. Er gehört zu den herausragenden Solisten seiner Instrumente in Europa. Der gebürtige Berliner Martin West erhielt seine musikalische Ausbildung in Freiburg im Breisgau und in Dallas/USA. Seit 1983 ist er Kirchenmusiker in Eutin.

Karten gibt es ab 19.30 Uhr an der Konzertkasse. In der Pause besteht die Möglichkeit, bei einem Getränk ins Gespräch zu kommen. Das Spiel des Organisten wird auf einer Leinwand übertragen.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen