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Ostholsteiner Anzeiger

23. August 2017 | 22:14 Uhr

Gemeinde Süsel : Barkau baut sich ein Haus

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Der Dorfvorstand des Dorfes mit 180 Einwohnern arbeitet an einem Projekt Natur- und Gemeinschaftshaus. Die Gemeinde stellt eine Wiese zur Verfügung.

Es ist bei weitem nicht die erste Hürde, aber eine ganz wichtige, die der Dorfvorstand von Barkau genommen hat: Die Süseler Gemeindevertretung genehmigte Donnerstag einstimmig die Verwendung eines gemeindlichen Grundstückes am Gießelrader Weg durch die Dorfschaft. Dort soll ein Haus mit mehrfachem Zweck entstehen: Als Raum für Bildung und Begegnung mit dem nahen Naturschutzgebiet Barkauer See, aber auch als Gemeinschaftshaus für das Dorf.

Seit der Wahl von Matthias Thoms (40), Johann Schlichting (46) und Stephan Schlichting (41) in den Dorfvorstand im Herbst 2013 reift kontinuierlich ein Konzept für ein Haus, mit dem das dörfliche Leben der gut 180 Einwohner befördert werden soll. Ursprünglich wurde an der Aufstellung eines Containers am regelmäßig genutzten Bolzplatz gedacht. Das scheiterte nur an der Nähe zum Naturschutzgebiet.

Danach richtete sich der Blick auf eine 10  000 Quadratmeter große Wiese am Gießelrader Weg, die der Gemeinde gehört. In diversen Gesprächen reifte das Konzept, auf dieser Weide ein Haus zu bauen, das als Informationszentrums des ausgedehnten, nur einen Steinwurf entfernten Naturschutzgebietes Barkauer See dienen könnte. Zugleich könnte so aber auch ein Gemeinschaftshaus für das Dorf entstehen: Im Gegensatz zu fast allen Dörfern der Gemeinde gibt es in Barkau seit mehr als drei Jahrzehnten keinen Versammlungsraum mehr.

In einer Dorfschaftsversammlung im Oktober wurde die Idee begrüßt. Neben dem Haus wurden auch Pläne für einen naturnahen Spielplatz auf der Wiese und einen Grillplatz entwickelt und für eine Anbindung des Dorfes in das Naturschutzgebiet. Kosten hat der Dorfvorstand ebenfalls schon kalkuliert, eine „Luxusvariante“ für rund 170  000 Euro und eine Container-Lösung für rund 130  000 Euro. Eigenleistung des Dorfes wird mit kalkuliert.

Nach der Zustimmung der Gemeinde zur Verwendung der Wiese sollen jetzt die Möglichkeiten der Förderung durch öffentliche Mittel ausgelotet werden. Große Hoffnung setzt der Dorfvorstand in die Aktivregion. Der erfolgreiche Sprung über
die jüngste Hürde hat den
Aktivitäten der Barkauer mit Sicherheit zusätzlichen Schwung verliehen.

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erstellt am 29.Mär.2015 | 04:00 Uhr

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