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Ballett mit Anmut und Hingabe erfüllt ihr Herz

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Es gibt keinen Zickenalarm. Es gibt kein Konkurrenzdenken. Was die zehnköpfige Tanztheatergruppe verbindet, ist die Leidenschaft zum klassischen Ballett. Immer mittwochs von 17 bis 19 Uhr treffen sich junge Frauen in der Tanzfabrik in der Friedrichstraße.

Bis zu fünf Stunden Training können belegt werden, wenn man zusätzlich montags und freitags dabei ist. Es geht dabei nicht um einen Fitnesstrend oder „Abnehmen“ Es geht um Anmut und Hingabe.

Gerade bereitet sich die fortgeschrittene Tanzimprovisationsgruppe auf den Klassiker „Schwanensee“ von Peter Tchaikovsky vor. Die Aufführung soll am 11. Juni im Jagdschlösschen am Ukleisee sein. Krisztina Horváth ist für die Choreographie und den Ballettunterricht zuständig. Die gebürtige Ungarin ist seit 1970 an der deutschen Oper Düsseldorf, der Kölner Oper, an den Theatern in Osnabrück, Kassel und Freiburg als Tänzerin, Choreographin und Leiterin engagiert gewesen. In Eutin eröffnet Horváth 1996 eine eigene Ballettschule. Vor elf Jahren entstand ihrer aktuelle Gruppe innerhalb der Tanzfabrik.

„Alle, die gekommen sind, sind auch geblieben“, sagt Krisztina Horváth stolz. Dennoch soll die Gruppe erweitert werden. Welche Voraussetzungen sollte man mitbringen? „Es geht um keine körperlichen Voraussetzungen, es findet im Kopf statt“, sagt Krisztina Horváth. Es gehe um die Bereitschaft, Ballett mehr als ein Hobby anzusehen und den Willen zu zeigen, etwas erreichen zu wollen.

Die Jüngste der Gruppe ist die 14-jährige Lotti, die zusammen mit ihrer Schwester Lisa Hoyer trainiert. Elf Jahre hat Nadja Walter in ihrer Kindheit in Russland Ballett getanzt. Nach einer Pause von 20 Jahren erfüllt es sie heute, in der Gruppe beim Ballett und der klassischen Musik abzuschalten. „Schwanensee“ ist anspruchsvoll und fordert professionelle Qualität der Tänzerinnen.

„Es erfüllt mein Herz“, sagt Jüte Gradert, die es beruflich nach Eutin verschlug und nach zehn Jahren Pause wieder tanzt – genauso wie Alena Herlitz, die nach dem Abitur zum Ballett fand. Sie war als Kind bei Krisztina Horváth im Unterricht.

Für die Tänzerinnen Carmen Reuter und Rita Brodehl „gibt es nichts Besseres“. Bei dem Überangebot an Sportaktivitäten seien sie beim Ballett „hängen geblieben“ und leidenschaftlich dabei.


Kontakt unter Tel. 04521/766930.


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erstellt am 13.Feb.2016 | 12:59 Uhr

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