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Ostholsteiner Anzeiger

23. Oktober 2017 | 05:12 Uhr

Bahnlärm auf der Tagesordnung

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

von
erstellt am 03.Feb.2015 | 16:30 Uhr

Im Deutschen Bundestag haben knapp 40 Abgeordnete verschiedener Fraktionen eine Parlamentsgruppe „Bahnlärm“ konstituiert. Ihr Bestreben soll es sein, die Bürger bestmöglich vor den Einflüssen von Bahnlärm zu schützen.

Aus Schleswig-Holstein nehmen die beiden CDU-Abgeordneten Ingo Gädechens (Ostholstein) und Alexandra Dinges-Dierig (Lübeck) daran teil. Ihre Wahlkreise sind durch die geplante zweigleisige Schienenhinterlandanbindung durch Ostholstein vom Thema Bahnlärm betroffen.

„Es ist gut, wenn möglichst viele Abgeordnete die Befürchtungen vor Bahnlärm
in Berlin artikulieren und Druck auf die Bahn ausüben, deutlich mehr Anstrengungen im Bereich des Lärmschutzes zu leisten“, begründete Gädechens sein Engagement. Er hatte in der vorigen Wahlperiode einen Antrag initiiert, in dem die Bundesregierung aufgefordert wurde, die Hinterlandanbindung der Festen Fehmarnbelt-Querung zu einer Modellregion für innovativen Lärmschutzes zu machen.

Gädechens bekräftigte seine Einschätzung, dass auch nach Fertigstellung des Tunnels keine Güterzüge durch die Ostseebäder rattern werden: „Das halte ich für praktisch ausgeschlossen. Die übergangsweise Nutzung der Jütland-Route ist die sinnvollste und praktikabelste Lösung“, erklärt er. Ähnlich hatten sich zu Beginn dieser Woche Verantwortliche für den Bahn-Güterverkehr im Norden geäußert.

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