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Bahn untersucht Boden für Brücken auf Neubautrasse

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Die Trassenplanung für die Schienenanbindung zur festen Fehmarnbeltquerung ist fertig, jetzt sollen im Oktober Bodenuntersuchungen für die Bauwerke auf der Neubaustrecke beginnen. Das kündigte gestern die vom Bundesverkehrsministerium mit dem Projekt betraute Deutsche Bahn AG an.

„Um Ingenieurbauwerke wie Brücken sowie Straßenanschlussstellen und mögliche Straßenumverlegungen detailliert planen zu können, benötigen die DB-Ingenieure weitreichende Erkenntnisse über die Bodenbeschaffenheiten in diesen Bereichen. Daher erfolgen planmäßig im Rahmen der anstehenden Entwurfs- und Genehmigungsplanung weitere Baugrunduntersuchungen“, hieß es seitens der Bahn.

Für die Schienenanbindung werden nach aktuellen Planungen insgesamt 56 neue Brücken gebaut und
25 Straßenanschlussbereiche angepasst. Die mit den Bodenuntersuchungen beauftragte Firma wird rund 520 Bohrungen ausführen. „Bei den Untersuchungen handelt es sich um Sondierungen mit einer Tiefe von bis zu 35 Metern. Dabei wird bei 80 Untersuchungen mit einer so genannten schweren Rammsonde gearbeitet“, so die Bahn weiter.

Die Arbeiten starten Anfang Oktober und werden
voraussichtlich bis Mai 2016 dauern. Grundstückseigentümer sollen rechtzeitig um Betretungserlaubnis gebeten werden. Parallel finden Vermessungsarbeiten statt.

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erstellt am 08.Sep.2015 | 16:06 Uhr

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