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Ostholsteiner Anzeiger

14. Dezember 2017 | 13:58 Uhr

Eutin : Baggern für den Süduferpark

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Stadtentwässerung, Landesgartenschau und künftiges Neubaugebiet sind beteiligt an der Riesenbaustelle gegenüber der Rettberg-Kaserne.

shz.de von
erstellt am 03.Apr.2015 | 05:00 Uhr

Eutin | Die Zeit der brach liegenden Wiese an der Oldenburger Landstraße, auf der hin und wieder die Schafe ihr Glück fanden, ist längst vorbei. Aufmerksamen Beobachtern fällt seit einigen Wochen auf, dass sich Eutin am Stadteingang verändert.

Derzeit laufen große Baggerarbeiten am bisher verrohrten Lindenbruchgraben, der für die gesamte Entwässerung des Industriegebiets zuständig ist. Von der Oldenburger Landstraße bis hinunter zum Großen Eutiner See ist das Gewässer derzeit sichtbar. Nahe dem Piependiek bleibt es auch zur Landesgartenschau geöffnet und erlebbar. Im Bereich des Bauhofes, so Bauamtsleiter Bernd Rubelt, soll der Lindenbruchgraben ertüchtigt werden. Dies sei ein gemeinsames Projekt der LGS und Stadtsanierung, die somit außerdem geltendes Bundesrecht umsetzt, wonach Entwässerungsgräben dieser Art geöffnet werden sollen.

Doch nicht nur am Lindenbruchgraben wird gebaggert, auch die künftige Zuwegung zum Bauhof-Areal wird derzeit gebaut. Sie geht direkt von der Zufahrt zum Alten Forsthof ab. In diesem Bereich sollen in Richtung See nach der LGS mehrere Bauplätze für Stadtvillen entstehen; in Richtung Oldenburger Landstraße ist nach 2016 eine Stellplatzanlage für Pkw und Busse geplant. Der Spielplatz mit Holzschaukeln und Klettergerüsten, der bereits zur LGS eingerichtet wird, soll erhalten bleiben – ebenso wie die Staudenpflanzungen.

Wanderer und Radfahrer müssen ab Mai in dem Bereich am Großen Eutiner See mit Einschränkungen rechnen, da ein Teil Uferwegs etwas höher in Richtung Straße verlegt wird, um das Gelände neu zugestalten. Zur LGS und auch danach soll das Wasser im Eingangsbereich des Süduferparks über Rampen und Treppen „ganz neu erlebbar“ sein, wie Rubelt sagt. „Direkt am Ufer entsteht ein Holzdeck mit Steg, der den direkten Zugang zum Wasser ermöglicht und auf dem Sitzmöglichkeiten sein werden.“

Zur LGS soll hier außerdem eine Möglichkeit zum Anlegen für Schiffe sein. Der Baumbestand im Uferbereich bleibt erhalten, so Rubelt. Und: Alle Maßnahmen erfolgten in Abstimmung mit der Unteren Naturschutzbehörde.

Wer sich vor Ort selbst ein Bild von den geplanten Vorhaben machen will, den lädt die Landesgartenschau gGmbH zu einer Baustellenführung am Freitag, 10 April, von 13.30 bis 15 Uhr ein. Allen Interessenten wird vor Ort die Möglichkeit geboten, Hintergrundinformationen aus erster Hand zu erhalten. Zusammen mit Jürgen Gödecke vom Eutiner Ingenieurbüro Höger und Partner GmbH wollen die Planer der Landesgartenschau unter anderem über die Arbeiten am Lindenbruchgraben und dessen Einbindung in die LGS informieren. Treffpunkt ist am Alten Forsthof (Oldenburger Landstraße 18).

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