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Rettberg-Kaserne Eutin : Bagger schafft Platz für Neubau

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Der Abriss von zwei Unterkunftsgebäuden in der Rettberg-Kaserne hat begonnen / Investitionen für 30 Millionen Euro vorgesehen

von
erstellt am 29.Jan.2016 | 12:07 Uhr

Darauf haben die Betroffenen fast sechs Jahre gewartet: Mit dem Abriss eines Kompanie-Blocks geht die Modernisierung der Rettberg-Kaserne in ihre große Phase. Nachdem vergangenes Jahr der Haupteingang an der Oldenburger Landstraße runderneuert wurde, hat diese Woche der Abriss eines Kompaniegebäudes begonnen. Zwei Gebäude, die aus den Jahren 1934 bis 1936 stammen, sollen Neubauten weichen, was kostengünstiger sein soll als eine Sanierung. Gebäude aus dem ältesten Kasernenteil, der 1915 fertiggestellt wurde, werden hingegen saniert und umgebaut.

Rund 30 Millionen Euro groß ist das Bauprogramm. Insgesamt 160 Einzelstuben für Soldaten sind vorgesehen. Damit wird die Zeit, in der sich bis zu acht Soldaten eine Stube teilen, vorbei sein.

Neu ist eine Trennung der Dienst- und Unterkunftsbereiche. Dazu wird ein neues Bürogebäude für 3,2 Millionen Euro entstehen. Zentralisiert wird auch die Aufbewahrung der Waffen, die nicht mehr in den Kompanie-Gebäuden, sondern in einer Waffenkammer aufbewahrt werden. Das neue Waffenlager wird 1,5 Millionen Euro kosten. Weiter im Investitionsplan: Die Umwandlung des Nebeneingangs, der
zum Standortübungsplatz führt, in den neuen Haupteingang der Kaserne. Dazu ist für 1,3 Millionen Euro eine neue Wache geplant, in deren Nähe auch die neue Waffenkammer und das Munitionsdepot gebaut werden soll, damit alle sicherheitsrelevanten Bereiche leichter überwacht werden können. Die weiteren Bau- und Sanierungspläne sehen eine Ausbildungs- und Werkhalle für die Drohnen (vier Millionen Euro) vor, eine Werkhalle für Fahrzeuge (zwei Millionen), ein neues Arzt-Gruppen-Gebäude (2,5 Millionen Euro) und eine Sanierung des Abwassersystems (vier Millionen Euro). Für die Ertüchtigung von alten Gebäuden – darunter die Elektroinstallation – stehen weitere drei Millionen Euro bereit.

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