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Bagger rückt den alten Brücken-Fundamenten zu Leibe

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Bisher sehe alles unproblematisch aus. „Wenn das Fundament raus ist, müssen wir sehen, ob wir noch eine Hilfsspundwand setzen müssen.“ Facharbeiter Matthias Jaster von der Firma Hermann Koth aus Schieren im Kreis Segeberg und seine Kollegen waren gestern Morgen zuversichtlich, dass die Arbeiten an der Fußgängerbrücke über die Schwentine unterhalb des Intermar in Malente im Zeitplan liegen.

Zu diesem Zeitpunkt warteten sie noch auf den Meißel aus Lübeck für den Bagger, um die Betonfundamente herauszustemmen. Um zu sehen, wie tief die Betonelemente herunterzubaggern sind, hatten sie einen Hilfskasten gesetzt und begonnen, diesen leer zu pumpen. Dabei stellte Jaster fest, dass die bis dahin verfügbaren zwei Pumpen nicht ausreichten, den Kasten trocken zu legen, und bestellte daraufhin größere Pumpen.

Bei den weiteren Arbeiten sollte es laut Bodengutachten nach seinen Worten keine Probleme geben. Sind die Fundamente entfernt, würden vier zwölf Meter lange Stahlrohre für die Gründung in den Boden hinein gerammt. Darauf komme ein Betonfundament. Zum Schluss werde mit einem Telekran die fertige neue Brücke draufgesetzt. Diese ist, wie berichtet, bereits gebaut und wartet beim Hersteller auf Abholung. Zuletzt hatte die Gemeinde Mitte August als Fertigstellungstermin für die Baustelle genannt.


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erstellt am 13.Jul.2017 | 15:26 Uhr

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