Bagger nehmen die Kaserne in Beschlag

Seit Donnerstag führen Bagger das Regiment in der ehemaligen Schill-Kaserne.
Seit Donnerstag führen Bagger das Regiment in der ehemaligen Schill-Kaserne.

Start der Konversion in der ehemaligen Schill-Kaserne in Lütjenburg

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20. August 2015, 15:44 Uhr

Seit Donnerstag sind Bagger in der ehemaligen Schill-Kaserne bei der Arbeit. In einem ersten Schritt zur Konversion sollen die Durchgangsstraßen hergerichtet werden. Wenn das alte Kasernen-Tor Ende Oktober ausgebaut ist, sollen die Straßen in Lütjenburgs neuem Stadtteil fertig sein, so Bürgermeister Dirk Sohn. Auch die Namen stehen schon fest: „Ferdinand von Schill“ und „Am Kahlen Berg“.

In einer ersten Maßnahme reißt nun ein Bagger Teile des Beton-Fundamentes der alten Panzerstraße in Höhe des Eingangstores an der Schönberger Straße auf. Hier sollen Rohre und Anschlüsse verlegt werden. Für die Stadt Lütjenburg laut Bürgermeister Sohn ein „eher teures Unterfangen“: rund 480  000 Euro mussten dafür eingeplant werden. Die Straße soll später einmal quer durch das Kasernengelände bis zum Eingang Kieler Straße führen und wird die Hauptzufahrt für die sich dort niederlassenden Unternehmen sein.

Der Mittelteil der Betonstraße ist solide genug auch für schweren Lkw-Verkehr und soll erhalten bleiben. An der Seite aber werden Aufgrabungen gemacht, um die Leitungskanäle für die Versorgungsleitungen durch den Untergrund zu pressen, erläutert Sohn. Anfang Oktober sollen diese Arbeiten abgeschlossen sein, so dass man dann an die umfangreichen Markierungsarbeiten gehen kann. Noch plant Sohn, die Straße Ende Oktober freizugeben – es sei denn es tauchen noch unerwartete Leitungsprobleme auf. Nach der Freigabe können dann auch die neuen Eigentümer der Panzerhallen loslegen und ihre Umbauten einleiten.

Den größten Teil des Geländes übernimmt die Landmaschinenfirma Busch und Poggensee. Weitere Partner sind ein Hausmeisterservice, ein Logistik-Unternehmen, eine Spedition und ein Sail-Service Unternehmen aus Laboe. Entlang der Schönberger Straße will die Vitanas –Gruppe ein Seniorenzentrum bauen. Die noch freien Flächen will Lütjenburg selbst erwerben, um dort Freizeitmöglichkeiten anzubieten.  

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