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Bälle fanden selten den Weg in den Kieler Korb

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

shz.de von
erstellt am 11.Dez.2013 | 00:31 Uhr

„Uns fehlt das Selbstvertrauen beim Wurf“, analysierte Trainer Raphael Bröker nach der 46:72(19:34)-Niederlage der BG Ostholstein bei der Freien Turnerschaft Vorwärts Kiel. Die Eutiner Oberliga-Basketballerinnen vermissten die Würfe von Außen.

Lena Peters hatte sich im Spiel der U19 verletzt, Rowena Korten fühlte sich nach langer Verletzungspause noch nicht fit genug für einen Einsatz. Außerdem fehlte Louisa Csipek wegen Krankheit. So nahm lediglich Lea Marutz die Würfe vom Flügel. Auf der anderen Seite hatten die erfahrenen Gäste mit Benna Möhr eine sehr treffsichere Aufbauspielerin, sie erzielte allein 29 Punkte.

Für die BG Ostholstein begann das Spiel mit einer Frustphase, nach sieben Minuten lagen die Gäste mit 0:14 Punkten im Hintertreffen. „Der Kieler Korb war wie vernagelt“, sagte Raphael Bröker. Doch dann flutschte der Ball besser ins Ziel, zum Schluss des ersten Viertels nach zehn Minuten waren die Eutinerinnen auf 14:18 herangekommen. Doch dann liefen die Kombinationen bei der FT Vorwärts immer besser, während die Eutinerinnen Probleme beim Umschalten von Abwehr auf Angriff hatten. Vor dem dritten Viertel stellten die Trainer Raphael Bröker und Veryl Kretschmer die Deckung
auf eine Mann-Presse, also
kurze Deckung übers gesamte Spielfeld, um. „Lena Thiersch hat sehr gut gestört und den Ball oft erobert“, zollt Bröker seiner auffälligsten Abwehrspielerin ein Lob. Letztlich fehlte den Eutinerinnen, die nur zu acht angereist waren, die Kraft. Zudem verließ Frederike Bossmann nach dem dritten Viertel das Spielfeld, weil sie immer wieder hart attackiert wurde. „Da war uns die Verletzungsgefahr zu groß, denn sie hatte sich ja in der Vorwoche eine Handverletzung zugezogen“, begründete Raphael Bröker die Maßnahme.

Die BG Ostholstein spielte mit Paula Kahmke (16), Frederike Bossmann (8), Veryl Kretschmer (7), Franziska Böhmke, Lea Marutz (je 6), Anne-Kathrin Gille (3), Lena Thiersch und Hanna Roever.

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