B-Jugendhandballerinnen werfen nach der Pause Tor auf Tor

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01. März 2017, 21:01 Uhr

„Ich wollte das Spiel nicht noch einmal verschieben, denn zum Saisonende werden die Termine knapp. Zudem möchte ich nicht dreimal in der Woche spielen müssen“, sagte Trainer Petersen. Die B-Jugendhandballerinnen der HSG Holsteinische Schweiz setzten sich trotz personeller Sorgen beim WSV Tangstedt mit 24:12(15:8) Toren durch.

Petersen war froh, dass zum Treffpunkt neun gesunde Spielerinnen erschienen. Eine ungewohnt kleine Halle und ein sehr glatter Boden habe es seinen Spielerinnen schwer gemacht, ins Spiel zu kommen. Die Spielweise der Tangstedterinnen sei sehr unorthodox gewesen, so dass sich die Abwehr erst darauf einstellen musste. Kurzfristige Umstellungen brachten nicht sofort den gewünschten Erfolg. So ging Tangstedt in der zehnten Minute 4:2 in Führung. Erst eine Auszeit der HSG habe die entscheidende Besserung in Abwehr und Angriff gebracht. Mit sechs Treffern in Folge wendete die HSG das Blatt noch vor der Pause.

In der zweiten Halbzeit erzielten die Gäste einen Treffer nach dem anderen. „Es war am Ende die technische und physische Überlegenheit, die trotz des kleinen Kaders den Ausschlag gab“, meinte Petersen. Marina Dose habe dem Team im Tor trotz Fußverletzung mit ihren Paraden geholfen. Ylva Brandenburg führte klug Regie und setzte einmal mehr Malin Maczey gut in Szene.

In Tangstedt spielten Marina Dose im Tor, Ylva Brandenburg (7), Malin Maczey (5), Luisa Biehl (3), Jane Peters (2), Janina Bennühr (2), Merle Petersen (2), Leonie Leder (1) und Melissa Cornils.

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