B-Jugendhandballerinnen siegen beim MTV Lübeck

shz.de von
06. November 2018, 20:20 Uhr

Die lange Punktspielpause hat die B-Jugendhandballerinnen der HSG Holsteinische Schweiz aus dem Rhythmus gebracht. Sie gewannen zwar beim MTV Lübeck mit 16:10(10:6) Toren, taten sich aber während des gesamten Spiels schwer.

„Den Mädchen war die sechswöchige Wettkampfpause anzumerken“, sagte Trainer Sven Petersen. Vor allem das Umschaltspiel habe kaum geklappt. Auch einstudierte Abläufe habe es kaum gegeben. Eine schnelle 3:0-Führung habe zunächst Ruhe in die Aktionen gebracht, berichtet der Trainer. Aber seine Spielerinnen hätten zu viele Würfe leichtfertig vergeben und auch die sonst so sicheren langen Pässe in die Spitze seien nicht angekommen. Die eigene Deckung habe sehr gut gearbeitet, Torhüterin Lea Bröer habe sich mit guten Reflexen ausgezeichnet.

In der Halbzeitansprache habe das Trainerteam vor allen Dingen den Angriff thematisiert. Die HSG wollte mit langen Pässen mit mehr Risiko spielen. Die positive Folge: Gleich nach Wiederanpfiff gelangen den Eutinerinnen zwei Tempotore. Dann habe es lange Phasen gegeben, in denen die Abwehr im Blickpunkt stand, die die Lübecker Würfe oft blockte. Nach dem Spiel meinte Petersen, dass Training allein nicht reiche: „Aber jetzt spielen wir bis Weihnachten durch und sind so hoffentlich schnell wieder im normalen Spielrhythmus.“ In Lübeck spielte die HSG-B-Jugend mit Lea Bröer im Tor sowie Leonie Sömnez, Serafina Pahl (3), Lara Hamann, Jane Haß, Lea Merz (4), Jonna Westermann, Lina Marquardt, Meret Mißling, Rike Siemund (3), Paula Gelhardt (4) und Svea Trostmann (2).

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