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Ostholsteiner Anzeiger

12. Dezember 2017 | 00:24 Uhr

Auswärtssieg nach schwachem Spiel

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

shz.de von
erstellt am 16.Feb.2016 | 10:19 Uhr

In einer torarmen Begegnung gewannen die Handballer der HSG Holsteinische Schweiz 18:16 gegen die SG Glinde/Reinbek, nachdem sie nach der ersten Hälfte noch 6:9 zurückgelegen hatten. Weil die SG Boostedt/ Großenaspe gegen den SV Henstedt/Ulzburg II nur unentschieden spielte, steht die HSG wieder auf dem zweiten Tabellenplatz der Landesliga Süd.

„Obwohl wir zwei Punkte gerettet haben, haben wir uns bei diesem Spiel nicht mit Ruhm bekleckert“, sagte HSG-Betreuerin Lisa Cosmus nach dem Spiel. Dabei begann es recht vielversprechend: Nach fünf Minuten lagen die Gäste bereits mit 3:0 vorne. „Wir haben eine saubere Deckung gespielt, die leichte Tore der Gegner verhindert hat“, meinte Cosmus. Für die eigenen nächsten drei Tore brauchte die HSG dann jedoch 25 Minuten – zu viel Zeit. Der Angriff war an diesem Tag das größtes Manko der Eutiner und Malenter.

Die Führung hielt bis zur 19. Minute, doch dann kamen die Handballer aus Glinde und Reinbek besser ins Spiel und trafen zum 5:5-Ausgleich. Nach gut 20 Minuten gelang Hannes Grunwald der letzte HSG-Treffer der ersten Hälfte. Die Gegner waren da erfolgreicher und gingen mit einem Drei-Tore-Vorsprung in die Kabine. Nur die beiden HSG-Torhüter Tim Schneider und Jan Henschelowski hielten das Gästeteam in den ersten 30 Minuten im Spiel.

Auch zu Beginn der zweiten Halbzeit fand die HSG zu keinem Angriffs-Rhythmus. Nach knapp zehn Minuten in der zweiten Hälfte gelang durch Tjorge Maaßen der Ausgleich 11:11. In der Schlussphase wurde das Spiel wieder kampfbetonter. Der Einsatz der Gäste wurde belohnt – die HSG gewann das Spiel in den letzten Minuten. „Nach diesem rabenschwarzen Tag mit einen glücklichen Sieg gegen keinen überragenden Gegner freuen wir uns, dass wir nächste Woche vor heimischer Kulisse auflaufen dürfen“, blickte Lisa Cosmus nach vorne. Für die HSG Holsteinische Schweiz trafen Fynn Sager (6/3) Martin Fürst, Till Dummer, Steffen Engelbrecht (je 2), Luca Risch (2/2), Moritz von Starck, Tjorge Maaßen, Hannes Grunwald und Philipp Vogelreuter (je 1).

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